UNSERE BLOGS

1. Auslandstierschutz

Mit diesem Beitrag möchten wir Stellung zum Thema Auslandstierschutz nehmen, aufklären und Vorurteile abschaffen. Wir möchten euch die Notwendigkeit des Auslandstierschutzhund der damit verbundenen Zusammenarbeit der Menschen vor Ort aufzeigen.

Eins der häufigsten Vorurteile „Ihr bringt ja nur die ganzen Tiere nach Deutschland.“

Nein, Auslandstierschutz heißt nicht nur, dass die Organisationen viele Hunde nach Deutschland, Holland, Schweiz oder Österreich etc. bringen, sondern vor allem heißt dies, dass man mit den Menschen vor Ort die Situationen, der über 5 bis 6 Millionen Straßenhunde in Rumänien unterstützt.

Mittlerweile ist in Rumänien ein Netzwerk von einheimischen Tierschützern entstanden, welches die Arbeit vor Ort einfacher und effektiver macht.

Viele Berichtserstattungen über Straßenhunde in Ländern wie in Rumänien, sind sehr negativ gestaltet und die positiven Sachen werden leider kaum aufgegriffen.

Warum gibt es überhaupt so viele Straßenhunde in Rumänien?

Das ist vor allem das Erbe des ehemaligem Diktators Ceausecu. Die Menschen wurden in der Zeit der Industrialisierung in den 70er Jahren vom Land in die Städte umgesiedelt. Die Menschen haben ihre Häuser, sowie Bauernhöfe verlassen und zogen in die neu errichteten Plattenbauten in der Stadt. Die Menschen war es durch die Diktatur auch untersagt ihre Tiere mitzunehmen, somit blieben sie allein und sich selbst überlassen zurück. Ab diesem Zeitpunkt vermehrten sich die Tiere unkontrolliert, da die Tiere nicht kastriert waren und keiner sich Gedanken um dieses Ausmaß machte. Die Tiere sind seit vier Jahrzehnten der Kälte sowie der Hitze, den Gefahren aber auch Tierquälerei schutzlos ausgeliefert.

Was versucht Rumänien „heute“ dagegen zu tun?

Seit 2013 gibt es in Rumänien das „Euthanasiegesetz“, welches das Töten der Straßenhunde erlaubt. Das Land beauftragt Hundefänger, um die Hunde einzufangen, diese werden dann in den Shelter vor Ort abgeben. In vielen Regionen gibt es ein so genanntes „staatliches Kopfgeld“ (bis zu 50 Euro pro Hund). Für Einheimische ist es sehr viel Geld, da es eine hohe Arbeitslosenquote gibt und die meisten Menschen in dem Land in Armut leben, dadurch ist dies ein lockendes Geschäft.

Es fließen auch sehr viele Gelder an die Betreiber der Shelter. Meisten harren die Hunde dort unter katastrophalen Bedingungen aus. Nach 14 Tagen haben sie dann das Recht den Hund zu töten.

Hier haben wir unsere Antwort, warum Auslandstierschutz notwendig ist.

Was tun wir und die verschiedenen Organisationen?

Nun, es ist wichtig, dass es viele helfende Organisationen aus den verschiedenen Ländern, wie zum Beispiel: Deutschland, Schweiz und Österreich gibt. Denn kein einziger Verein ist in der Lage, allein all den Straßenhunden zu helfen oder sie zu retten. Es findet eine positive Entwicklung des Umdenken der rumänischen Menschen statt. Viele private Tierschützer und emphatische Menschen möchten den Tieren helfen und sie möchten, die Situation in ihren Städten oder Dörfern ändern. Dadurch können wir zusammenarbeiten. Es ist wichtig ist, dass sie finanziell und auch tatkräftig unterstützt werden. Ohne unsere Hilfe, können sie den Tieren nicht helfen, da ihr Einkommen meist nicht mal für den eignen Lebensunterhalt ausreicht.

Nur mit Geld überweisen ist es nicht getan. Es ist enorm wichtig, dass die Gelder richtig eingesetzt werden. Es muss also ein Plan dahinterstehen und jemand der das Ganze koordiniert. Unser Team „Streunerfreunde Lugoj Romania“, besteht nicht nur aus einem Vorstand und Mitgliedern hier in Deutschland und in der Schweiz, sondern auch, aus unserm Mitarbeiter Cristian Nicolae vor Ort. Er koordiniert alle Projekte. Mit seinem aufgebauten Netzwerk von Freunden versuchen wir gemeinsam die Hunde zu versorgen. Das heißt, tierärztliche Betreuung, Unterbringung, Pflege, Nahrung etc.

Auch wir aus Deutschland stehen in Kontakt mit dem Netzwerk und mittlerweile sind auch Freundschaften entstanden. Zusammen haben wir alle ein gemeinsames Ziel: die Situation der Straßenhunde zu optimieren. Die wichtigste Aufgabe im Tierschutz ist die „KASTRATION“. Umso mehr Hunde kastriert werden, umso mehr Tierleid wird verhindert. Denn der beste Straßenhund ist der, den es erst gar nicht gibt. Bei 5 bis 10 Welpen pro Wurf bleibt es ein Kampf gegen Windmühlen.

Den Tieren, die bereits unschuldig auf der Straße geboren sind oder leben müssen, versuchen wir auf unterschiedlichen Wegen zu helfen. Nicht jeder Straßenhund ist geeignet für eine Vermittlung. Dafür haben wir z.B. unsere eigene Auffangsstation und private Pflegestellen vor Ort in Lugoj. Es gibt aber auch die Straßenhunde, die ihr Leben auf ihrer Weise auf der Straße verbringen möchten. Manchmal muss man es akzeptieren, dass ein Hund auch ein Raubtier ist. Sie haben sich mit ihrem Leben arrangiert.

Dennoch gibt so viele Fellnasen, für die es so wichtig ist, eine Familie zu finden. Deshalb „adopt don‘t shop“. Für unsere Schützlinge, die bereit sind für ein Leben mit Menschen unter menschlichen Bedingungen, suchen wir eine Familie. Wir brauchen Geduld und Durchhaltevermögen. Auch müssen wir mal Rückschläge einpacken. Aber daraus lernen wir und werden stärker und professioneller. Uns ist es ein großes Anliegen, unsere vermittelten Fellnasen nicht aus den Augen zu verlieren. Denn ein Tierschutzhund bleibt eine Lebensaufgabe.

Wir können auch sehr glücklich sein, dass die Stadt Lugoj mit ihrem Bürgermeister den Tierschutz fördern möchten. Sie möchten gemeinsam mit den Vereinen immer einen Weg finden, dass die Situation der Straßenhunde optimiert wird. In gemeinsamen Gesprächen hat man festgelegt, dass im Shelter von Lugoj keine Tötungen durchgeführt werden. Auch in den Schulen finden Projekte gemeinsam mit den Lehrern und Organisationen rund um den Tierschutz statt, somit werden die Kinder sensibilisiert. Denn die Kinder sind die Zukunft.

 „Warum holt ihr die Hunde aus dem Ausland, unsere Tierheime sind doch alle so voll“?

Unsere Tierheime sind nicht nur mit den deutschen Hunden belegt, sondern, es werden auch Hunde von den Tierheimen aus dem ausländischen Tierschutz übernommen. Die Tierheime geben den Auslandstierschutzhund somit eine Chance.

Unser Fazit:

Wenn wir zusammenhalten und zusammen arbeiten können wir viel erreichen. Es darf kein Konkurrenzkampf zwischen den verschiedenen Organisationen stattfinden, denn wir haben alle das gleiche Ziel und brauchen einander und am meisten brauchen uns die unschuldigen Seelen. Wie überall gibt es auch im Tierschutz Rückschläge, doch wenn man die Dankbarkeit in den Augen der Tiere sieht, dann schöpft man so viel Energie und krempelt die Ärmel hoch und es geht weiter.

Wir sind glücklich, dass viele Hunde so die Chance bekommen, eine großartige gemeinsame Zeit mit ihren Menschen erleben zu dürfen.

Ohne die Unterstützung von Euch allen wäre es uns nicht möglich zu helfen, somit nochmal ein herzliches DANKESCHÖN!

Euer Streunerfreunde Lugoj Romania Team

Nicole, Tanja, Vivien, Cristian, Svenja

Dokumentation Empfehlung:

Cody – Wie ein Hund die Welt verändert

2.Den passenden Tierschutz-Hund aussuchen

Unser Motto: Adopt don´t shop

– Einen Tierschutzhund zu adoptieren ist eine Lebensaufgabe –

Wir, die Streunerfreunde Lugoj Romaina vermitteln nicht direkt Hunde aus dem Shelter, unsere Schützlinge sind erst einmal in der Obhut von Cristian, unser Mann vor Ort.

In diesem Beitrag möchten wir euch aufzeigen was alles zu beachten ist, wenn ihr euch für einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden solltet.

Im Vorfeld solltest du diese Fragen durchgehen und mit „Ja“ beantworten können, bevor du einen Hund aufnimmst:

→ Kannst du deinen Tagesablauf auf die Betreuung eines Hundes umstellen?
→ Passt ein Hund in dein Umfeld? (Partner, Kinder, andere Haustiere)
→ Hast du ausreichend Zeit für die Betreuung eines Hundes?
→ Darfst du einen Hund in deiner Wohnung halten? Ist Deine Wohnung artgerecht?
→ Kannst du den Hund mit auf die Arbeit nehmen?
→ Hast du genug Erspartes oder monatliches Budget zur Verfügung, um einen Hund halten zu können? Die Schutzgebühr in unsere  m Verein für einen Hund aus dem Tierschutz beträgt 350 € incl. MwSt. Kannst du die Kosten für die Ausstattung (Körbchen, Leine etc.), und für die laufenden Kosten wie Futter, Hundetrainer, Tierarztkosten aufbringen?

→ Hast du eine Notfallbetreuung für deinen Hund, falls du krankwerden solltest?
→ Kannst du deine Bedürfnisse auf eine Haltung eines Hundes abstimmen? (Freunde treffen, feiern gehen, routinierter Tagesablauf, Urlaub)

Wenn du alle Fragen mit – JA“ beantworten konntest geht es nun weiter mit den Fragen zur Auswahl des richtigen Hundes für dich:

→ Möchtest du einen Welpen, einen jüngeren oder schon etwas älteren Hund?
→ Welche Schulterhöhe sollte dein Hund haben? Welches Körpergewicht?
→ Möchtest du eher einen Rüden oder eine Hündin?
→ Was erwartest du von deinem zukünftigen Hund?
→ Wie wünschst du dir das Zusammenleben mit einem Hund?
→ Welche Eigenschaften soll der Hund mitbringen? Welche nicht?

Unser Ziel ist es nicht massenhaft Hunde zu vermitteln, dennoch hat jeder Hund, wenn seine Zeit gekommen ist, eine Familie verdient.

Vorbereitungen für den Einzug:

Wenn du dich für einen Hund entschieden hast, geht es an deine Vorbereitung für seinen Einzug in seinem neuen Zuhause.
Du musst auf alle Fälle deine Wohnung Hundesicher machen. Kabel, die herum liegen, müssen gesichert werden. Gegenstände, die ein Hund in den Mund nehmen könnte, müssen so verstaut werden, dass er nicht rankommt. Wenn du wertvolle Gegenstände hast, solltest du diese auch lieber in Sicherheit bringen.
Du kannst dir vorab überlegen, ob du „Kindergitter“ an Türen wie z. B. an der Küche anbringst. Du kannst so den Hund separieren.
Du solltest überlegen, an welchen Platz sich dein Hund tagsüber zurückziehen kann und wo er nachts seinen Schlafplatz bekommt. Das sollte schon vorhanden sein, wenn dein Hund einzieht.

Bei unsicheren und ängstlichen Hunden bietet es sich an, einen Sicherheitsort zu konditionieren, auch bei Haushalten in denen Kindern leben. Es ist ein Ort, an dem der Hund sich zurückziehen kann und nicht gestört wird. Bei Interesse frag bei uns nach, dies muss trainiert werden.
Bei Hunden, die einige Zeit auf der Straße verbracht haben, ängstlich oder unsicher sind, ist es notwendig sie ab der Übergabe mit einem Sicherheitsgeschirr zu sichern. Sie können sich erschrecken, wollen flüchten und verfallen dann ganz schnell in ihren Urinstinkt. Dies gilt zur vorübergehenden Sicherheit und heißt nicht, dass du für immer mit deinem Hund und Sicherheitsgeschirr vor die Türe musst.

Diese Sachen solltest du im Vorfeld auch besorgen:

→ Leinen in unterschiedlichen Längen (2 Meter und 10 Meter)
→ Halsband +Brustgeschirr (wenn dir die Maße bekannt sind)
→ Körbchen, Box für Sicherheitsort
→ Fressnapf, Trinknapf
→ Futter, Kausachen, Leckerchen
→ Spielsachen für Spaß, Training und Beschäftigung
→ Maulkorb (Maulkorbtraining)

Ganz schön viel was man bedenken und berücksichtigen muss, oder?

Aber gemeinsam in unseren Gesprächen arbeiten wir alles Schritt für Schritt ab.
Wenn ihr gemeinsam weniger Stress bei der Eingewöhnung habt, kannst du dich voll und ganz auf dich und den Hund konzentrieren.

Eingewöhnung – Lass dein neues Familienmitglied ankommen:

Jetzt kann dein Liebling einziehen! Du solltest dir erst ein mal 2-3 Wochen Urlaub nehmen, um genügend Zeit für ihn zu haben.
Nun ist erst ein mal viel Ruhe angesagt. Dein Hund muss sich nun an seine neue Unterkunft und dich gewöhnen. Bitte verzichte darauf, dass alle neugierigen Familienmitglieder zu Besuch kommen, die unbedingt den Vierbeiner kennen lernen wollen. Dies wäre unnötiger Stress. Es ist jetzt sehr wichtig, dass dein Hund lernt, dass er dir immer zu 100 % vertrauen kann. Dein Hund sollte das Tempo beim Vertrauenstraining bestimmen. Bei dem einen geht es schneller, bei dem anderen geht es langsamer. Dein Hund wird sich von Zeit zu Zeit öffnen und lässt seinen Charakterzügen freien Lauf. Bedränge ihn nicht mit z. B zu vielen Anforderungen oder Körperkontakt. Lass den Hund auf dich zukommen.

Am Anfang empfiehlt sich auch eine Hausleine, für das Training daheim. Ihr solltet nun einen routinierten Tagesablauf schaffen. Gleiche Fütterungszeiten und tägliches Gassi gehen zur gleichen Uhrzeit.

Ein Tierschutzhund bleibt ein Überraschungspaket. Wir können aus Erfahrung sagen, dass einige Fellnasen die im Shelter eher ruhig und zurückhaltend waren, mit der Zeit zu Energiebündel wurden, aber auch umgekehrt. Mit deiner Adoption veränderst du für deinen Hund sein komplettes Leben.

Du wirst sein Held!

Wir begleiten euch, solange es nötig ist, vor allem, solange ihr uns braucht. Zusammen finden wir immer eine Lösung, denn wir wissen in welcher Verantwortung wir stehen.

Euer Lugoj Romania e.V. Team

Nicole, Tanja, Vivien, Cristian, Svenja

3.EIN GELUNGENER START INS NEUE LEBEN

BEARBEITEN

Ein gelungener Start ins neue Leben- Einzug

In unserem letzten Beitrag „den passenden Tierschutz- Hund aussuchen“ haben wir darüber geschrieben was bei der Auswahl des Hundes zu beachten ist, was ihr vorher abklären und welche Vorbereitungen ihr treffen solltet.Der Einzug und die Eingewöhnung sind etwas was wirklich Wichtiges und es liegt uns sehr am Herzen.Wir möchten euch mit diesem Beitrag Hilfestellung geben, dass der Einzug und die ersten Wochen strukturiert und stressreduziert ablaufen, ihr Vertrauen zueinander aufbaut und einen guten Start gemeinsam habt. 

Der ersehnte Tag ist gekommen und euer neues Familienmitglied zieht ein. Ihr seid super vorbereitet, habt 2-3 Wochen Urlaub, die Grundausstattung ist besorgt und alles steht bereit. Bei der Übergabe ist euer Hund mit Halsband und Sicherheitsgeschirr von uns ausgestattet. Bitte bringt an diesem Tag noch zwei Leinen und euren Bauchgurt mit.

SO SIEHT EINE RICHTIGE SICHERUNG AUS

DIE ERSTEN STUNDEN

Es ist wichtig, dass die Hunde so wenig Stress wie möglich an diesem Tag haben.

Nachdem ihr euren Liebling übergeben bekommen habt, fahrt bitte auf direktem Weg nach Hause. Ein Zwischenstopp an der Tankstelle wäre z.B. zusätzlicher Stress, das solltet ihr davor erledigt haben.

->Wenn ein Erst Hund in der Familie ist, ist es sinnvoll, dass die Hunde sich auf neutralem Boden davor kennen lernen, eine kurze Runde miteinander laufen und anschließend gemeinsam „nach Hause“ gehen.

Wenn die Hunde Angst vor euren Treppen oder dem Treppenhaus zeigen, dann nimmt sie auf den Arm (wenn möglich) und tragt sie rein.

Treppen steigen könnt ihr auch die kommenden Tage noch üben und muss wirklich nicht direkt bei der Ankunft erfolgen.

Es ist unterschiedlich, wie die Reaktion der Hunde ist. Manche flitzen durch die Bude, schnuppern alles ab und manche verkriechen sich hinter dem Sofa und wollen weder trinken noch essen. Wichtig ist das TRINKEN und die Höhle für die Hunde bereitstehen, wenn ihr zum ersten Mal daheim reinkommt.

An diesem Punkt möchten wir auch nochmal euch den Aufbau des Sicherheitsortes für euren Hund ans Herz legen. Für Tierschutzhunde ist dies sehr wichtig und es ist einiges zu beachten was einem vermutlich auf Anhieb nicht bewusst wäre. Auf Nachfrage erhaltet ihr die Anleitung für den Aufbau von „Sophie Freudenberg“ (Verhaltenstherapeutin) von uns.

Die Hunde werden Hunger haben, ihr könnt ihnen ein wenig vom neuen Futter anbieten, Bitte nur eine kleine Menge, da es sein kann, dass sie alles auf einmal verschlingen möchte. Wenn euer Hund nicht fressen möchte, liegt das an der neuen Umgebung und an dem für ihn stressigen Transport. Ihr könnt es immer mal wieder anbieten, müsst aber nicht verzweifeln, wenn er nicht fressen möchte. Die Hunde brauchen nun Ruhe und ganz viel Schlaf.

SICHERUNG BEIM GASSI

Unsere Tierschützer vor Ort, tun natürlich alles dafür die Hunde schon gut auf euch vorzubereiten. Dennoch kennen es die meisten nicht an einer Leine mit einem Menschen durch die Gegend zu laufen. Daran müssen sie sich erst gewönnen. Ängstliche Hunde müssen mit einem Sicherheitsgeschirr gesichert werden. Eine Leine am Geschirr und eine zweite Leine am Halsband. Wir empfehlen bei allen Hunden erst einmal ein Sicherheitsgeschirr, da keiner von uns zu 100% die Reaktionen vorhersehen kann. Zusätzlich empfehlen wir euch ein GPRS Tracker. Dazu beraten wir euch gerne.

Wir möchten nicht, dass ihr die Hunde in der ersten Zeit ableint!

Wir bitten euch dies erst zu tun, wenn ihr mit einer Schleppleine, dass „Rückruf Training“ trainiert habt und es bestens und in allen Situationen funktioniert.

DIE ERSTEN TAGE UND WOCHEN

Die ersten Tage sind für die Hunde sehr anstrengend und aufregend. Nicht selten reagieren sie bei einem Umgebungswechsel mit Angst. Sie kennen sich im neuen Revier noch nicht aus und müssen erst einschätzen lernen, welchen Platz sie im neuen Zuhause einnehmen können.

Es kann dann beispielsweise vorkommen, dass das der ein oder andere Hund anfangs viel bellt. Dies kann aus Unsicherheit oder Panik sein oder einfach um auf sich aufmerksam zu machen.

Bitte achtet darauf, dass ihr eine „ruhige“ Umgebung für sie schafft.

Die Hunde kennen keine Alltagsgeräusche. Für sie ist alles neu und beängstigend. Vor allem der Staubsauger bleibt meist Todfeind Nummer 1.

In Ruhe ankommen lassen heißt auch:

  • keine langen Spaziergänge, sondern nur zum Lösen raus, da ihr die Hunde erst mal stubenrein trainieren müsst.
  • Keinen neugierigen Familienbesuch. Nur IHR und euer neuer Liebling.
  • Kein „alleine lassen“, dass sollte erst geübt werden, wenn der Hund einigermaßen angekommen ist und Vertrauen zu euch aufgebaut hat. Das allein bleiben muss in kurzen und wiederholenden Etappen erfolgen. Dennoch solltet ihr euch nicht zu lange damit Zeit lassen, ihr müsst ja auch mal zum Arzt oder Einkaufen gehen und die Hunde sollten auch allein bleiben können.

Es ist nun wichtig gleich einen routinierten Tagesablauf zu schaffen. Dies gibt den Hunden Sicherheit und schafft Vertrauen. Im Vorfeld solltet ihr auch mit euren Familienmitgliedern abgeklärt haben, ob euer Hund auf die Couch und in das Bett darf. Wenn ihr einmal JA und einmal NEIN sagt, weiß euer Hund nicht was richtig und was falsch ist. Also bitte denkt dran im Vorfeld zu klären, was ihr wollt und was ihr nicht möchtet bei euch Daheim.

TRAINING

Um zwischen Hund und Mensch Vertrauen und eine feste Bindung aufzubauen und auch vielleicht eine Unsicherheit/Angst gegenüber Artgenossen oder z.B. Männern zu bewältigen, empfehlen wir euch in einer Hundeschule oder bei einem zugelassenen Trainer zu trainieren. Gerne könnt ihr auf uns zu kommen und wir werden zusammen jemand passendes für euch finden. Ihr könnt dann eine Begleithundeprüfung oder einen Hundeführerschein absolvieren. Ihr werdet dadurch bestimmt ein unschlagbares Team, dass perfekt aufeinander eingestimmt ist.

HAFTPFLICHTVERSICHERUNG

Um z.B. bei Hündischen Auseinandersetzungen nicht tief in den Geldbeutel greifen zu müssen, raten wir euch kurz nach der Ankunft eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Hierfür gibt es viele Anbieter, ihr könnt vorab einen Versicherungsvergleich machen.

TASSO / MARKE

Euer Hund besitzt einen implantierten Chip, die Nummer des Chips steht in seinem Pass. Dadurch kann man nachvollziehen aus welchem Land der Hund stammt. Jedoch ist euer Hund nirgends damit registriert. Deshalb bitte wir euch an den ersten Tagen euren Hund bei „Tasso“ zu registrieren. Euer Hund wird zusammen mit euch als Halter registriert. Dies dient dazu, dass falls euer Hund mal ausbüchsen sollte, kann der Finder, Polizei, Tierheim etc. bei Tasso sich mit der Chipnummer melden, welche mit einem Chipauslesegerät ausgelesen wird und ihr werdet dadurch bei Tasso gefunden und kontaktiert.

Auch könnt ihr eine Marke mit dem Namen des Tieres und eurer Handynummer an das Halsband oder das Geschirr befestigen.

Wir stehen euch jeder Zeit unterstützend zur Seite und hoffen euch mit diesem Beitrag einige Frage im Vorfeld beantwortet zu haben.

Wir wünschen euch und unseren Schützlingen einen super Start und eine tolle Zeit zusammen.

Euer Streunerfreunde Lugoj Team

Nicole, Tanja, Vivien, Cristian, Svenja

4.HERDENSCHUTZHUND-

DER SÜSSE EISBÄR

BEARBEITEN

Herdenschutzhunde

Kaum andere Hunderassen sind so geprägt von Märchen, Mythen, Erwartungen und Ängsten wie Herdenschutzhunde.

Es leben einige Herdenschutzhunde (Mixe) auf den Straßen Rumäniens und in Sheltern. Es ist nicht so einfach für sie ein geeignetes Zuhause zu finden und deshalb gelten sie als „schwer vermittelbar“.

Ich selbst, habe so einen Kandidaten daheim. Er kam zur mir zur Pflege und wie es so ist, wir entschieden uns dafür, dass sein Körbchen bei uns für immer bleibt. Ich bin also eine klassische Pflegestellenversagerin

(SEIN ERSTER TAG BEI UNS, VON ANFANG AN SUCHTE ER DIE NÄHE ZU UNS)
(auch abends wurde gleich gekuschelt mit Herrchen Alex)

„Wie ihr sehen könnt sah Levi zuckersüß, wie ein kleiner Eisbär aus. Diese süßen kleine Eisbären erregen sehr viel Aufmerksamkeit und als Hundefreund schmilzt man natürlich dahin.“

Von Anfang an hörte ich Sätze in der Hundeschule, von Spaziergängern und anderen Hundehaltern, wie:

„Das ist ein Herdenschutzhund… weißt du was du dir da antust?“

„Dieser Hund wird eine Waffe!“

„Du musst ihm zeigen wer der Chef ist!“

„Dem Lausbub würde ich das Ohr umdrehen!“,

„Er wird nur gehorchen, wenn er ein Elektrohalsband um bekommt“

Ich war wirklich schon genervt von dieser Art, wie manche Menschen mir und meinem Hund gegenübergetreten sind. Es gab auch körperliche Angriffe, von selbsternannten Hundetrainern. Ich habe festgestellt, diese Leute sagen das und tun das aus Unwissenheit, Furcht oder um zu beweisen, wie gefährlich ein Herdenschutzhund ist.

Für mich war jedoch klar, ich möchte meinen Hund gewaltfrei erziehen. Mal abgesehen davon, was er für einen Start ins Leben hatte, auf den Straßen Rumäniens ohne Schutz, Geborgenheit und mit Hunger. Gerade nach so einem Start braucht er doch die Möglichkeit, sich bei mir sicher zu fühlen?! Ich brauche ihn nicht auf den Boden zu drücken, wenn er Regeln nicht einhält. Nein, ich möchte nicht, dass mein Hund Angst vor mir hat. Ich möchte, dass er mir Vertraut und mich als Freund, auf den man sich verlassen kann und der weiß was richtig ist, wahrnimmt und sich bei uns eingliedert und unsere Regeln daheim und draußen annimmt und umsetzt, wenn ich ihn darum bitte.

Levi, so heißt der Charmeur, war als Welpe freundlich zu allen Hunden und Menschen. Er war zuverlässig abrufbar und verstand sich gut mit unserer Ersthündin.

(Freilauf nach 14 Tagen bei uns)

Mit der Pubertät kam immer mehr der Herdenschutzhund zum Vorschein. Er fand entgegenkommende Hunde nicht mehr so wunderbar und baute sich auf. Er versuchte sie mit seinem imposanten Auftreten zu vertreiben.

„Kann ja wohl nicht sein, dass ein anderer Hund es wagt auf seinem Weg zu laufen…..“

Heute weiß ich, dass das normal ist, weil da der Schutztrieb einsetzt.

Fremden Besuch wollte er am liebsten wieder rückwärts durch die Türe schieben. Fremde die sich in seinem Territorium aufhalten? Unmöglich findet er das! Genau genommen führte der Herr sich auf wie Rumpelstilzchen und Zuhause ist er natürlich auch nochmal wachsamer, als draußen.

Levi hatte schnell eine Schulterhöhe von 73cm und 38 Kg (heute 45KG) erreicht. Ich kam an meine körperlichen Grenzen. Es kam vor, dass er an der Schleppleine einen Sprint einlegte, weil ein Hund seine geforderte Distanz nicht einhielt und ich flog im Sturzflug hinterher. Ja, das waren Momente in denen ich verzweifelt war und nicht mehr weiter wusste. Doch aufgeben war keine Option, also trainierten wir täglich mehr und setzten Hilfsmittel ein, wie ein Halti. Man konnte ihn schon gut mit einem 15 jährigen Obermacho vergleichen, der förmlich überall den Stress suchte. Manchmal war es aber auch zum Schmunzeln und durch seine liebevolle Art waren meine Zweifel wieder erloschen, denn ich wusste, dass die Pubertät einfach Prollgehabe fördert.

Ich lernte andere Halter von Herdenschutzhunden kennen und tauschte mich mit ihnen aus. Ich suchte mir eine Trainerin als Unterstützung, welche Herdenschutzhunderfahrung hat und gewaltfrei trainiert- das war gar nicht so einfach. Wir fanden Elisabeth mit ihrer Hundeschule „Anders Artig“ aber doch.

Wir haben viele Fortschritte gemacht. Ich habe besser hündisch (also die Körpersprache der Hunde zu lesen) gelernt, achte mehr auf seine Bedürfnisse und verlange von ihm- „kein fixieren und pöbeln.“

Nun um die Rassen besser kennen zu lernen, fangen wir mit dem Ursprung der Rassen und der Charakterbeschreibung an:

Herdenschutzhunde wurden seit Jahrhunderten für den Schutz von Weidetieren gehalten und selektiert. Sie sind selbstbewusste und eigenständige Hunde. Sie sollten von Anfang an ohne den Menschen arbeiten und ihn als letzten Entscheider akzeptieren. Heute arbeiten sie immer noch allein aber im Hundeteam, also mehrere Herdenschutzhunde, ohne Zweibeiner an einer Herde. In ihren Herkunftsländern begleiten sie zum Teil auch noch ganz ursprünglich wandernde Hirten.

Ihre primäre Aufgabe besteht darin, die Herde vor Eindringlingen zu schützen. Sie versuchen erst lautstark die Bedrohung zu vertreiben und im Ernstfall verteidigen sie die Herde nach Ausschöpfen aller körperlichen Droh- und taktischen Möglichkeiten, auch körperlich.

Durch den Einzug des Wolfes in Mitteleuropa, wird auch hier wieder vermehrt auf Herdenschutzhunde gesetzt.

Sie haben also einen sehr stark ausgeprägten Schutztrieb und ein starkes Ressourcenverteidigungsverhalten. Sie sind auch wenn sie dösen immer aufmerksam, damit sie alles registrieren was ihr zu schützendes Gebiet und ringsum geschieht.

In einem privaten Zuhause heißt das: auch seine bekannte Spazierroute, zählt er zu seinem Territorium. Herdis sind misstrauisch und reserviert Fremden gegenüber. Dennoch bauen sie eine sehr innige Bindung zu ihren Haltern (Familie) auf. Sie sind sehr ursprüngliche Hunde und achten sehr auf die Körpersprache des Menschen und des Hundes.

Man kann nicht die Charaktereigenschaften pauschalisieren, denn es gibt mehr als 30 verschiedene Herdenschutzhundrassen, welche sehr unterschiedlich sein können.

Bei unseren Herdenschutzhunden in Rumänien fließen verschiedene Rassen mit ein und wir kennen oft die Elterntiere nicht, weshalb wir immer von einem Herdenschutzhund Mix sprechen.

Herdenschutzhunde sind sehr groß und schwer. Ein Carpatin kann eine Schulterhöhe von ca. 80cm und ein Gewicht von 60kg erreichen. Das ist schon eine sehr beeindruckende Erscheinung. Sie sind meist gemütlich unterwegs, was den Anschein erweckt sie seien tiefen entspannt. Dabei können sie aber blitzschnell reagieren und hohe Geschwindigkeiten im Kurzstreckensprint erreichen. Auf langes konstantes Tempolaufen über weite Strecken würden sie nie kommen. Da belasten sie ihre Gelenke zu sehr mit der ausgeprägten Muskelmasse.

Sie können als Familienhunde gehalten werden. Auch kann man sie mit anderen Tieren wie Katzen halten. Dennoch muss man das Gewicht beachten. Es kann schon passieren, dass er ungewollt das Kind umschmeißt. Doch wann der richtige Zeitpunkt des Einzuges ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Der HSH liebt seine Familie bedingungslos und würde es nicht zulassen, dass jemand seinen Liebsten böses tut oder unerlaubt auf das Grundstück geht, wenn er gelernt hat, dass ihm freundlich und respektvoll begegnet wird. Vertrauen dahin aufzubauen, kann bei Hunden aus dem Tierschutz schon etwas länger dauern und geht oft auch mit Brummen oder mal deutlicherem Warnen einher.

Was braucht ein Herdenschutzhund?

Er möchte wachen und schützen. Deshalb ist es wichtig dies zu berücksichtigen. Der Garten sollte komplett eingezäunt sein und nicht nur 1m hoch, sondern mind. 1,50m. Es wäre nicht fair gegen seine Gene zu arbeiten. So wie es nicht fair wäre einem Jagdhund, komplett das Jagen zu verbieten. Man sollte auf die Bedürfnisse eingehen, so dass kein Frust auf der Hundeseite und kein Frust auf der Halterseite entstehen. Man kann nicht sagen dass das Großstadtleben nichts für den HSH wäre. Er kann sich durchaus damit arrangieren, wenn auf seine Bedürfnisse eingegangen wird. Er braucht auch nicht zwingend ein Häuschen im Nirgendwo. Jeder Hund ist anders, deshalb sollte man versuchen, die Bedürfnisse von seinem Hund (oder der Tierschutzverein) heraus zu finden und auf sie einzugehen.

Ein HSH muss viele Kriterien erfüllen um tatsächlich arbeitstauglich zu sein, zum Beispiel sollte er auf Nutzvieh geprägt sein, im Idealfall sogar in einer Herde geboren.

Das ist oft nicht der Fall bei den Hunden im Tierschutz. Sie sind nicht geeignet für die Arbeit an der Herde, auch wenn sie sicher, zumindest manche Spaß daran haben vorübergehend im Garten auf gesicherte Nutztiere aufzupassen. Den Familienanschluss benötigen sie trotzdem. Und Auslastung erfolgt privat dann eben über Kopfarbeit, Spaziergänge oder in der kontrollierten Aufsicht über Haus und Garten.

Sie brauchen ein gelassenes und empathisches Frauchen/ Herrchen. Die Regeln aufstellen und auch mit liebevoller Konsequenz auf die Einhaltung achten. Ist dies nicht gegeben sind die Hunde verunsichert und nehmen ihren Halter nicht als vertrauenswürdig oder verantwortungsvoll wahr. Würde der Halter mit Gewalt seinem Hund gegenüber treten, könnte dies Gegenaggression verursachen, egal was für eine Rasse in dem Hund steckt.

Fellpflege:

Das Fell des HSH ist pflegebedürftig, je nach Rasse. Es ist selbstreinigend und wechselt deswegen je nach Wetterlage ganzjährig. Es sollte im Normalfall nur des Öfteren gebürstet werden. So vermeidet man Filz, Entzündungen der Haut, aber belässt die wasserabweisende und vor Sonne schützende ursprüngliche Wirkung. Ein Herdenschutzhund riecht auch bei nassem Fell normalerweise nicht muffig, sondern eher neutral. Vermutlich liegt das am enthaltenen Lanolin.

Anforderungen an einen HSH Halter:

Wie bei jedem anderen Hund, sollten finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Ein HSH ist gegenüber jagenden Großhunden im Futter nicht so teuer, da er nur frisst, was er verbraucht und auch genetisch eher auf das verwerten kleinerer Protein bzw. Energiequellen angepasst ist. Bekommt er zu viel Energie übers Futter kann das schon zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Als ob man einem Kleinkind Cola gibt….

Ihr solltet idealerweise Hundeerfahrung haben und einigermaßen die Hundesprache verstehen können oder euch darin weiterbilden. Ihr solltet auch selbst eine gewisse Größe und Gewicht haben oder euch mit Umlenksignalen bzw. Physik auskennen, um den Hund auch halten zu können. Wichtig ist es, das Lernbereitschaft vorhanden ist und Durchhaltevermögen. Denn es sitzen nicht umsonst viele Herdenschutzhunde im Tierheim, weil die Pubertät nicht reibungslos verläuft. Sie verläuft über 4 Jahre und das auch noch eher wellenförmig und nicht hintereinander weg, da braucht es einen langen Atem. Ihr solltet ausreichend Zeit für ihn haben und ein ruhiges Umfeld trägt zum Wohlbefinden bei. Natürlich wird sowas mit uns in einem persönlichen Gespräch besprochen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick geben und die Rassen etwas näherbringen.

Die HSH sind keine Bestien, die nicht erziehbar sind. Sie sind Hunde, die für ihren Halter durchs Feuer gehen würden. Leider werden die Rassen in den Medien oft als aggressiv und äußerst gefährlich dargestellt.

Dabei müssen wir nur viel achtsamer mit ihnen umgehen und ihnen den Raum gewähren den sie benötigen. Nicht jeder Hund mag es gestreichelt zu werden. Wir umarmen auch nicht jeden 

Jeder Hund ist ein Lebewesen dem Liebe, Respekt, Fürsorge und Geborgenheit zusteht. Oft müssen manche von ihnen Schlimmes erleben und werden dann verurteilt, wenn es Übergriffe auf Menschen oder Hunde gibt. Wir sollten immer hinter die Fassade schauen, um uns ein Urteil bilden zu können.

Eure Svenja von Streunerfreunde Lugoj e.V.