Unsere Aktivitäten und Projekte

UNSERE TIERSCHÜTZER, UNSERE PROJEKTE VORORT

#tierschutz #streetwork #netzwerk #teamwork #lugoj #rumänien

Gianina, unser kleiner Gnadenhof in der Nähe von Lugoj.
Sie lebt in einem Dorf neben Lugoj. Sie, ihr Mann Markus Zimmermann und ihre Mama versorgen jede Menge Tiere. Für uns ist Gianina eine wichtige Tierschützerin vor Ort geworden. Sie hält immer Augen und Ohren offen. Mit ihr zusammen kônnen wir weitere Kastrationen veranlassen, sie versorgt Notfälle ob jung oder alt. Wir unterstützen sie mit Futter, sowie übernehmen die Kosten f die Streuner. Es ist eine großartige Zusammenarbeit vor allem zwischen Cristian und Gianina. Vielen Dank Gianina. ❤️

 

 

 

Camelia, unsere Welpenmama, sie ist ein sehr wichtiger Partner, wenn es um die Findelkinder geht, die Cristian Nicolae aufnimmt, sie entsprechend grundimmunisiert, damit keine Krankheiten in die Welpenstation weitergetragen werden. Auch heute dürfen unsere Welpen bei Camelia einziehen. Wir unterstützen Camelia mit Futter, konnten einige neue Hundehütten, sowie einen Heizstrahler und eine neue Tür finanzieren. Cristian und Camelia arbeiten eng zusammen. Diese Netzwerke entstehen nicht zwingend über uns, sondern über Cristian. Wir versuchen unsere Tierschützer Vorort, indem wir sie finanziell unterstützen, ihre Arbeit zu optimieren und ihnen ein wenig den Rücken freizuhalten. Durch diese Zusammenarbeit läuft unsere Kastrationskampagne in der Region von Timișoara ganz gut. In diesem Monat wurden 20 Kastrationen durchgeführt.

 

Dorina unsere „Wohnwagen Lady“ hat einfach das Herz am richtigen Fleck. Sie liebt die Tiere und versorgt sie auf ihrer Weise mit so viel Liebe. Mittlerweile begleiten wir sie schon über 4 Jahre. Wieder sieht man wie unterschiedlich die Menschen in diesem Land leben oder auch leben möchten.
Dorina lebt in ihrem Wohnwagen auf einem Firmengelände. Wiederum passt Dorina auf diese Firma auf und verdient etwas Geld damit. Auf dem Land wo sich ihre Tiere befinden, gehört Dorina, d.h. aber nicht, dass sie „reich“ ist. Seit langen beschäftigt uns dieses Projekt sehr, wir möchten den Tieren eine bessere Unterkunft schaffen. Wir haben vorsichtig mit ihr gesprochen. Sie war voller Begeisterung, dass wir helfen wollen. Und uns ist ein Stein von Herzen gefallen. Nun heißt es in die Planung gehen, eine Kalkulation erstellen und Helfer animieren.Auch Dorina ist uns sehr wichtig, somit planen wir auch, dass ihre Unterkunft verbessert wird. Cristian schaut immer nach Dorina. Er bringt ihr Futter, bringt Hunde zur Kastration oder kauft einfach ein paar Lebensmittel.
Wir könnten wahnsinnig vielen Menschen dort helfen, welche zu einem unsere Kapazität überfordert, ob in der Manpower oder finanziell. Was aber noch viel wichtiger ist, sind die richtigen Entscheidungen zu treffen, wie und wo wir helfen, auch hier heißt es immer wieder rationell denken und unsere Emotionen müssen wir oft zurückstellen.

Gavojdia Centrul de Plasament, unser Kinderhaus. Die Kinder sind zwischen 3 und 18 Jahren. Gemeinsam mit den Kindern betreuen wir zwischen 7 bis 9 Hunden auf dem Gelände. Es ist natürlich auch schön für uns, zu sehen wie die Kinder heranwachsen. Alle Kinder haben dort eine Geschichte, warum sie dort sind. Aber in diesem Haus haben sie Strukturen, sie gehen zur Schule, sie kochen und backen zusammen, machen Ausflüge mit den Lehrern. Mit den Hunden zusammen lernen die Kids Verantwortung zu übernehmen. Aber was noch wichtiger ist, ist die Empathie zu anderen Lebewesen zu erfahren. Florin ist quasi der “ Projekt Chef“ Er kontaktiert Cristian, wenn ein neuer Hund auftaucht, wenn ein Hund krank ist, wenn sie einen Notfall finden. Cristian kümmert sich darum, dass immer Futter vorrätig ist, dass alle Hunde entsprechend geimpft und kastriert sind. Wir übernehmen alle medizinische Kosten, Futter und kümmern uns um die Hundeunterkunft. Florin ist unser engster Kontakt und ist ein toller Junge. Mit seinem Team machen sie einen guten Job. Denn die KIDS sind unsere ZUKUNFT, vor allem in diesem Land.
Aber auch die Beziehung zwischen den Kids und UNS ist ein wichtiger Faktor. Danke Cristian für dein offenes Ohr gegenüber den Kindern. Wir wissen Florin braucht dich auch als Bezugsperson.

 Abschließend möchten wir die emotionalste und vor allem ist die härteste Arbeit vorstellen. Es sind die Situationen auf der Straße. Für die Menschen vor Ort gehört es zum Leben, zum Alltag dazu. Dennoch schauen sie nicht weg. Es gibt ein Netzwerk mit den einheimischen Tierschützer, es gibt Facebook Gruppen oder Messenger Gruppen… Es ist ein sehr kleiner Teil der dann aktiv wird. Die die dann aktiv werden brauchen entsprechende finanzielle Unterstützungen. Und wir sind ein kleiner Teil davon. Durch die schnelle Kommunikation mit Cristian können wir in der Regel schnell reagieren. Aber auch er muss schnelle Entscheidungen treffen, er hat hier unser Vertrauen und kann dem Hund helfen. Denn der Hund liegt hilflos, voller Angst oder Panik, verletzt auf der Straße, dafür hat man manchmal einfach keine Zeit auf Antworten zu warten. Auch mit unseren Einsätzen sehen wir viele Hunde auf der Straße, manchmal können wir reagieren aber auch manchmal nicht. Eigentlich ist fast jeder Hund den wir betreuen oder der im Shelter landet ein ehemaliger Straßenhund, er war mal ein Welpen der es geschafft hat auf der Straße zu überleben und hat sich leider weiter vermehrt oder ein Hund der bei seiner Familie nicht mehr erwünscht war. Wichtig bleibt die Kastration in diesem Land.
Und die Kinder in den Schulen aufzuklären.

Mit allen Menschen stehen wir eng in Kontakt aber ohne Cristians Koordination und seine Arbeit Vorort, er hat das Netzwerk aufgebaut, hätten wir keine Chance kontrolliert die finanziellen Mittel, also eure Spenden, wirksam einzusetzen.

Und manchmal sind es einfach auch die kleinen Taten, Unterstützungen von all den Menschen in Lugoj und drumherum leben. Diese Menschen geben die Hoffnung in ihrem Land nicht auf.

 

Ab diesem Jahr haben wir uns ein großes Ziel gesetzt. Mit verschiedenen Tierschützern vor Ort, möchten wir viele Kastrationen durchzuführen, wie es uns finanziell möglich ist. Vorwiegend geht es um die Straßenhunde, sie einzufangen und zu kastrieren. Nur so können wir die Hundepopulation etwas eindämmen. Das heißt: weniger Welpen die irgendwo abgegeben werden oder auf der Straße um ihr Leben ringen müssen, weniger Hunde die evt. misshandelt werden, weniger Krankheiten wie z.B. Staupe, weniger Verletzungen, weniger Hungerleiden, weniger Hunde im Shelter….
Wir können nicht die Welt retten aber wir können gemeinsam anpacken und brauchen einfach nur jede finanzielle Unterstützung. Eine Kastration kostet bis zu 28 Euro. Unser Team mit Cristian, Camelia, Gianina, Sabina und Noemi versuchen jeden Tag TIERLEID ZU MINDERN. Seit 1.1. bis 1.8.2020 dürfen wir 170 KASTRATIONEN verzeichnen, alle Kastrationen wurden komplett über unseren Verein mit all den fleißigen Spendern finanziert.

 

Auf der anderen Seiten retten wir so viele Welpen. Welpen die am Straßenrand oder in den Feldern liegen, Welpen die man uns einfach vor den Füßen abstellt. Welpen die durch emphatischen Menschen gerettet werden aber nicht wissen wie sie diese Findelkinder versorgen sollen. Bis Mitte des Jahres 2020 haben wir bereits 93 Welpen gerettet und wurden von uns grundimmunisiert. Dank unseres Netzwerkes, vor allem mit der Zusammenarbeit mit Camelia, haben all diese Welpen eine Chance auf ihr Zuhause.

Auf Grund der vielen Welpen haben wir seit Mitte des Jahres unsere eigene

PUPPY-ERSTAUFNAHMESTATION

Wir möchten uns sehr bei Krall Alin bedanken. Er hat Cristian beim Aufbau geholfen. Vielen Dank auch einem netten Freund von Cristian, er hat beim Transport geholfen. Die Erst-Puppy-Station erleichtert nun die Versorgung all der Findelkinder. Wenn sie DANN soweit sind und zu Camelia Darlea gehen können, wie all diese Welpen – die DANN die beste Chance haben, eine Familie zu bekommen – DANN sind wir einfach sehr dankbar und sehen wie fruchtbar unsere Arbeit ist.

 

Für all unsere Arbeiten brauchen wir immer Unterstützung.

Volontariat 

Die Freiwilligenarbeit mit Straßenhunden ist eine sehr emotionale und lohnenswerte Arbeit. In vielen Ländern leben die Straßentiere unter sehr schlechten Bedingungen. Als Volunteer hilfst du dabei, die traurigen Lebensumstände dieser Tiere zu verbessern, indem du sie pflegst, fütterst, uns bei den alltäglichen Arbeiten unterstützt. Wenn du handwerklich begabt bist, kannst du uns bei so vielen Dingen unter Arme greifen. Zu deinen wichtigsten Aufgaben zählt jedoch, den Tieren das zu geben, was sie am meisten brauchen: Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Wenn du vor Ort bist, bekommst du viele Eindrücke, vor allem kommt man aus der Komfortzone Wohnzimmer am PC raus. Dinge selbst zu sehen und zu spüren, ändert manchmal dein Bewusstsein zum Tierschutz. Es ist eine sehr emotionale Arbeit und manchmal muss man auch mal funktionieren, es ist nicht immer ein Kuschelkurs. Dennoch sprechen wir immer vor Ort erlebtes und reflektiert. Wenn du dabei sein möchtest, helfen wir dir bei der Organisation Flug (ab 100 Euro für Hin und Rückflug) und Unterkunft (ca. 20 Euro pro Nacht) . Man benötigt ca. 15 Euro pro Tag für Essen und Trinken. Aber all das besprichst einfach mit Nicole Jechalik (Tel. 015202155039 oder per Email: info@streunerfreunde-lugoj-romania.de)