Unsere Einsätze direkt vor Ort

Unser 1. Kurzeinsatz vom 07. Januar bis 9. Januar 2020

Dieser Einsatz ist die Vorbereitung für den großen Einsatz im März/April 2020. Natürlich haben wir all unsere Projekte besucht und konnten somit mit allen Menschen vor Ort unser TUN in diesem Jahr besprechen.

1. Projekt Wohnwagen Lady – Dorina. hier heißt es die Tierunterkunft zu sanieren, aber auch das Eigenheim von Dorina. Sie benötigt dringend einen neuen Wohnwagen. Für beide Hilfestellungen freut sich Dorina sehr.

2. Projekt unserer eigenen Krankenstation in der Zusammenarbeit mit Gianina. Sie ist vor Ort uns kleiner Gnadenhof. Auch hier geht es in die Vorbereitung und Umsetzung dieses Projektes 2020.

3. Unsere Streuner im Dog Park haben wir natürlich besucht und es eine Erleichterung, dass wir dort unsere Notfälle platzieren dürfen.

4. Ein Besuch im Kinderhaus ist immer eine Herzenssache.

5. Natürlich ohne ein Besuch im Shelter fahren wir nicht nach Hause. Es bleibt eine trübe Stimmung dort. Aber wenn wir sehen bzw. wenn wir es mitbekommen, dass sich dort ein Notfall aufhält, probieren wir alles, damit dem Hund geholfen wird.

Unser letzter Einsatz für das Jahr 2019

Wir haben unsere Projekte vor Ort besucht. Ein sehr wichtiges Projekt bleibt unsere Wohnwagenfrau. Ein Besuch ist immer ein MUSS. Wir werden im nächsten Jahr die Unterkünfte der Tiere die dort leben sanieren.

Unser 6. Einsatz im Jahr 2019 fand Mitte November statt. Es waren tatsächlich noch frühlingshafte Temperaturen. Somit konnten wir viel erreichen und vor allem unsere Projekte für das Jahr 2020 antasten.

Weiter ging es auch zu Gianina unser kleines Gnadenhöfle. Hier wird die Zusammenarbeit noch enger im nächsten Jahr. Hier möchten wir unsere kleine Krankenstation aufbauen. Alles braucht seine Zeit um die Strukturen klar zu setzen.

Unser Herzensprojekt das Kinderhaus in Gavojdia ist und bleibt unsere Zukunft. Kinder sind unsere Zukunft auch im TIERSCHUTZ.

Der Shelter bleibt weiterhin ein wichtiger Bestandteil. Wir versuchen die schwachen Hunde herauszuholen und zu versorgen. Es ist nicht immer einfach aber wir schaffen es mit unserem Netzwerk.

Camelia unsere Welpenstation, hilft uns nicht nur bei den vielen Welpen, die wir in diesem Jahr versorgen mussten. Ja mussten, denn die Vermehrung nimmt kein Ende. Um so wichtiger ist das Thema der Kastration. Das Jahr 2020 und auch in der Zukunft , wird es unser wichtigstes Projekt. All die Arbeit die wir vor leisten ist wichtig, aber nachhaltig gesehen hilft nur das Kastrieren.

Unser 5. Einsatz vom 10. August bis 14. August 2019

Tag 1 unseres Einsatzes:

Unsere Rasselbande, die sich zur Zeit im Dog Park befindet geht es einfach toll. In der nächsten Zeit ziehen sie zu Carmelia in die Welpen Station. Auch der Mama aus dem Shelter geht es gut, sie erholt so prächtig von der Demodex.Auch Mirion und Wuschel geht es gut. Zu beiden gibt es in den nächsten Tagen mehr zu hören. Heute ging es auch noch zu Gianina – unserem kleinen Gnadenhof. Gianina nimmt immer Notfälle auf und hält auch immer ihre Augen offen. Vielen Dank Henny für die tollen Sachen. Gianina hat sich sehr gefreut.

Tag 2 unseres Einsatzes:

Nach dem morgendlichen Versorgen unserer Welpen, ging es zur Wohnwagen-Lady. Es gab eine Futterlieferung, alle Tiere sind wohlauf. Man fühlt sich immer gleich Willkommen. Einfach eine wunderbare Frau. Auch zum Kinderhaus ging es selbstverständlich. Nun viele Hunde konnten wir nicht begrüßen, alle haben sich wahrscheinlich ins Kühle verkrochen. Die Unterkunft der Hunde sieht sehr gut aus, die Kids regeln es sehr gut. Aber wir müssen einen Sonnenschutz installieren. Wenn man sich das 1. Bild anschaut, sieht man das kein Schatten vorhanden ist, also werden wir ein sogenanntes Sonnensegel befestigen. Morgen geht es in den Baumarkt um den entsprechenden Stoff bzw. Material zu kaufen. Wie hoch die Kosten sind, können wir erst morgen sagen.

Tag 3 unseres Einsatzes:

Wuschel, unser kleiner Unfallhund, den wir im März im Straßengraben gefunden haben. Er war so voller Angst und nun siehe da, er ist ein kleiner – großer Lausbub geworden. Zur Zeit lebt er im Dog Park. Aber was uns immer wieder Sorgen bereitet ist sein linkes Hinterbeinchen, er zieht es immer wieder hinterher. Er arrangiert sich scheinbar sehr damit. Denn springen und spielen geht immer. Dennoch waren wir bei Ciobi in seiner Clinic um ihn nochmals untersuchen zulassen. Fakt ist, er hatte eine kleine Fraktur in der Mitte der Lendenwirbelsäule, daher kommt sein Defizit. Wir können nichts machen, außer ihn mit verschiedenen Mineralien zu unterstützen. Dank Sabrina, seiner Patin, können wir seine Patenschaft aufstocken, so dass die medizinischen Behandlungen oder Medikamente, sowie der Unterhalt im Dog Park gesichert sind.

Heute ging es auch zu Camelia – unserer Welpenstation. Es ist wunder bar zu sehen, mit viel Liebe und Engagement Camelia die kleinen Racker betreut. Sie spielen so unbeschwert, wenn man denkt welchen Start sie hatten. Sie hat das komplette Areal super saniert. Die neuen Hütten sind einfach mega gut. Etwas was einfach für die Dauer ist und vor allem Sommer – und Winter- tauglich ist.

Bald dürfen auch die 5 Racker, die im Moment im Dog park leben, dort einziehen. Sie müssen nur komplett grundimmunisiert werden.

Camelia versorgt wirklich sehr viele Welpen und es wäre toll, wenn wir noch 2 größere Hütten ( 100/80/80) kaufen könnten. Die Kosten pro Hütte sind 95 Euro. Wir benötigen quasi ca. 190 Euro.

Heute haben wir Marinela besucht. Marinela ist eine wichtige Partnerin, wenn es um die Hunde im Shelter geht. Denn sie nimmt die Hunde bei ich Zuhause auf, sie werden dann entsprechend vorbereitet für die korrekte Ausreise. Wir dürfen einfach die Situation im Shelter nicht aus den Augen verlieren. Fakt ist, eigentlich dürfen keine Hunde sozusagen reserviert werden, bzw. wenn sie entsprechend gechipt und damit auch Tollwut geimpft sind, müssen sie den Shelter verlassen. Denn dann haben sie einen Besitzer. Somit muss man gleich reagieren und die Hunde aus dem Shelter sofort rausholen. Es bleibt alles etwas kompliziert, aber wir finden immer Lösungswege miteinander. Denn Marinela und Cristian arbeiten vor Ort zusammen. Auch mit Marinela sind wir immer in Kontakt.

Momentan versorgt sie bis zu 35 Hunde, teils aus dem Shelter oder aus anderen Notsituationen. Vielen Dank Marinela.

Nun die letzten Stunden laufen bereits. Heute nahmen wir uns für den Shelter (Tierheim) Zeit. Als aller erstens möchte ich sagen, ich war sehr angenehm überrascht. Im Gesamtbild sah es wirklich sehr sauber aus. Auch die Hunde die sich zur Zeit dort aufhalten müssen, sehen den Umständen entsprechend gut aus. Natürlich ist es einfach kein artgerechtes Halten im Zwinger und definitiv sind sie nicht glücklich. Jede Seele arrangiert sich mit ihrer Situation. Jede Fellnase ist so wunderhübsch und es kommt immer nur ein Gedanke, BITTE ADOPRTIERT eine FELLNASE und bitte kauft nicht vom Züchter. Im Innengereich ist nicht jeder Zwinger besetzt, dafür sind beide Außengehege sehr gefüllt. Wir bleiben weiterhin am Ball, damit viele Hunde ein Körbchen bekommen können und das geht nur in Zusammenarbeit mit Marinela. Und weiterhin versuchen wir die Notfälle schnellstmöglich zu versorgen. Das geht nur, idem wir sie gleich aus dem Shelter holen. Jeder Hund der sich im Shelter befindet, ist Eigentum vom dem führenden Unternehmen. Ein Hund hat erst dann einen Besitzer, wenn er entsprechenden gechipt ist. Des wegen wird auch immer erst geprüft, ob ein Hund ob von der Straße oder vom Shelter oder oder einen Chip hat.
Wir denken immer positiv und freuen uns sehr, wenn wir den Shelter so wie HEUTE immer vorfinden. Dann haben wir doch ein Stück weit ein kleines Ziel erreicht.

Unser letzter Tag in Lugoj. Alle Projekte konnten wir besuchen und besprechen. Die zeit geht immer so verdammt schnell um und man denkt, was können wir jetzt noch abarbeiten, wie können wir unsere Gedanken umsetzen. In Deutschland setzen wir uns wieder zusammen um all unsere Gedanken in Taten umzusetzen, um all die hilflosen Seelen helfen zu können. Wir wissen zusammen sind wir stark und mit euch Spender, Begleiter, Unterstützer jeglicher Art schaffen wir unsere Projekte zu optimieren.

Der 1. Volontäreinsatz von Melanie und Sven mit ihrem Hund Paul

Das ist eigentlich das was wir uns immer wünschen, dass wir Menschen als Volontäre bewegen können und unser Team vor Ort mit unterstützen. Und nur dann, wenn es selbst spürt, versteht man manchmal unser Denken und Handeln. Nun ihr Einsatzbericht:

Einsatzbericht vom 07.07 – 13.07.19

Nach 15 stündiger Fahrt sind wir wohlbehalten in Lugoj angekommen.
Am Abend konnten wir endlich Melissa kennenlernen. Über Melissa haben wir unseren Paul ein Zuhause geben können. Sie lebt in dem kleinen Dorf Susani ca 13km von Lugoj. Wir durften auch gleich die Familie kennenlernen, die Melissa schon seit einiger Zeit betreut, welche auch die Streunerfreunde-Lugoj Romania e.V. unterstützt haben. Für uns war es wirklich nicht vorstellbar, wie eine Familie so leben kann. Wir verteilten Kleiderspenden, aber auch Futter für die Hunde. Darüber hinaus hielt ich mein Wort und kaufte vorher in Bethausen einige Lebensmittel für diese Familie. Sowohl Kinder als auch die Eltern freuten sich über die Kleidung und Nahrungsmittel.

Der nächste Morgen begann bereits um 9 Uhr. Wir konnten Teil des Teams sein und trafen uns mit Melissa und Cristian beim Doc Marius. Es galt 8 Hunde und 4 Katzen zu kastrieren. In der Praxis ist immer einiges los.

Nach einer kleinen Verschnaufpause, ging es gegen 17 Uhr weiter und fuhren zum Dog Park.
Otto erzählte uns einiges von den täglichen Arbeiten im Dog Park aber auch von den Problemen und Hindernissen die so im Hintergrund ablaufen. Es gab ausgiebige Streicheleinheiten.

Am Dienstag starteten wir wieder um 9 Uhr. Mit Melissa ging es in den Shelter.
So viel arme Hundeseelen und alle mit dem letzten Funken Hoffnung in den Augen, dass diese doch noch rauskommen…. Wir konnten unsere Leckerlis gut verteilen und über Streicheleinheiten sind sie besonders dankbar.
Das Happy End an dieser Begegnung war, dass Melissa 2 kleine süße Hunde dort rausgeholt hat. Bei Melissa können sie sich erholen und werden auf ein Zuhause für immer vorbereitet. Es gab einen kleinen Check bei Marius, denn die häufigste Erkrankung ist das Parvo Virus…. Gott sei Dank der Test war negativ und wir hoffen es bleibt auch dabei. Hier konnten die Streunerfreunde-Lugoj Romania schnell unterstützen.

Ein bisschen Urlaubsgefühl bekamen wir dann am Abend. Vielen Dank Melissa für deine Einladung. Wir haben uns sehr wohl gefühlt, im Kreise deiner Familie.

Am nächsten Morgen, es ist bereits schon Mittwoch, ging es für uns raus in den Dog Park. Dort halfen wir Cristian beim Füttern bzw. Wasser geben der Hunde. Und wieder gab es ausgiebige Streicheleinheiten.

Am Nachmittag ging es zu der Wohnwagenlady, dort gaben wir ihr ein Paar Säcke Futterspenden von uns. Sie zeigte uns ihr Anwesen, ihre ständigen Begleiter sind Hunde, Schweine, Kühe, Gänse, ein Pferd und Ziegen. Sie ist eine sehr nette Dame, sie sehr zufrieden lebt.

Nach dem Besuch bei der Wohnwagenlady fuhren wir zu Raluca. Dort befinden sich derzeit 5 Hundewelpen in Pflege, die am Vortag von einem Mädchen beim Friedhof unweit der Pension gefunden wurden. Cristian hat hier alles organisiert und nun dürfen die Welpen erst mal bei Raluca und ihrer Familie die ersten Wochen verbringen. Denn sie benötigen noch die Flasche, da es dazu keine Mama gibt.

Am Donnerstag ging es nochmals in den Dog Park, wir konnten Cristian und Otto unterstützen. Gegen Mittag fuhren wir dann zum Kinderheim und verteilten einige Süßigkeiten. Damit bekommt man Kinderaugen immer zum Glänzen. Natürlich haben wir uns all die Hunde angeschaut, welche die Kids betreuen dürfen. Finanziert werden sie über den Verein der Streunerfreunde-Lugoj Romania e.V.

Am Nachmittag gab es wieder etwas Urlaubsgefühl. Es ging zu Melissas Schwester, nach Carancebes. Es war ein wundervoller Nachmittag. Vielen Dank.

Unser letzter Tag hat begonnen. Auch Melissa braucht ihr Netzwerk, Möglichkeiten weitere Notfälle unterzubringen. Denn sie hatte am Vortag ein Hund gefunden, den brachten wir nun nach Timisoara, zu einer Pflegestelle.

Am Samstag ging es wieder nach Hause. Abschied zu nehmen ist nicht leicht.
Nach einer langen Fahrt von 18 Stunden kamen wir endlich wieder in Helmstedt an.

Endfazit: Rumänien hat viele Facetten, wir haben Armut gesehen und auch ein normales Leben. Wir haben die Gastfreundlichkeit gespürt. Menschen kennengelernt, die so viel Gutes tun für die Tiere. Aber sie brauchen Unterstützung um den Tierschutz ausüben zu können.

Vielen Dank, dass wir ein Teil der Arbeit sein konnten und wir werden wieder vor Ort helfen…. Euer Sven, Melanie und Paul

Unser 3. Einsatz im Juni 2019

Dieser Einsatz war für uns ein sehr emotionaler Einsatz.

Jennifer und Nicole starteten am Samstag, den 8. Juni in den frühen Morgenstunden mit dem Auto von Fellbach nach Lugoj. Alles hat auf der Fahrt wunderbar geklappt. Das Auto war voll mit einigen Sachspenden.

Wir wussten, dieser Einsatz wird anders als die anderen. Unser Problemkind ist seit der Übergabe an einem privaten Unternehmen der Shelter. Den wir wirklich sehr stark unterstützt haben. Nun stellten wir aber immer wieder fest, dass er nicht optimal gereinigt wird und das es sogar Problem mit einer Orga gibt, die seit mehr als 20 Jahren Hunde aus dem Shelter eine Zukunft gibt und sie vermittelt. Um zu verstehen, warum es so ist bzw. Lösungsansätze zu finden, hatten wir einen Termin mit dem Bürgermeister. Ihr wurden sehr offen empfangen. Wir konnten unsere Punkte vortragen. Als uns der Bürgermeister mitgeteilt hat, dass das Unternehmen MONATLICH 10.000 Euro von der Stadt Lugoj bekommt um entsprechend den Shelter zu führen, sind wir fast ohnmächtig geworden. Auf der einen Seite sehen wir, wie die Hunde dort teilweise im schlechten Zustand sind, man möchte nur helfen und stellt die finanzielle Möglichkeit zur Verfügung und auf der anderen Seite haben sie so viel Geld, dass dort alles gut sein müsste. Mit dieser Summe braucht man kein Futter, keine Impfung oder medizinische Versorgung finanziell zusätzlich unterstützen. Wir müssen nun wirklich unser Kopf einschalten. Denn alles was für nun im Shelter unterstützen, wandert leider finanziell als Gewinn in der Buchhaltung des Unternehmens. Zur Zeit versuchen wir, die Notfälle aus dem Shelter zu holen und zu versorgen. Dafür benötigt es ein sehr gutes Netzwerk vor Ort. Wir müssen mit den Menschen vor Ort arbeiten. Welches aber unsere Kosten nach oben treibt.

Unsere Projekte wie das Kinderheim, die Wohnwagen Lady, Gianina unser kleine Auffangstation und Gnadenhof, Camelia unsere Welpenstation, Melissa – schaut auch auf die Shelter Hunde und holt sie raus, sowie auch Marinella. Weiterhin haben wir eine tolle Familie mit Raluca gewinnen können, auch sie versorgen unsere Notfälle. Wenn dort eine Situation entsteht, die sie nicht finanziell leisten können aber ihr ganzes Herz in die Tiere stecken, sind wir da und unterstützen. Wir sind sehr auf diese Menschen – Tierschützer vor Ort angewiesen.

Wir konnten auch erleben, wie die Schulen die Schüler…. die Kids unsere Zukunft auf das Thema sensibilisieren. Die Kinder hatten ein großes Projekt. Toll ist es, wie letztendlich sich die verschiedenen Organisationen sich die Hände reichen und miteinander arbeiten.

Wir schauen weiterhin nach vorn und versuchen alles was in unserer Kraft und Energie liegt, unsere Projekte zu unterstützen. Auch den Shelter geben wir so schnell nicht auf… wir müssen nur unsere Richtung – unseren Weg etwas ändern und ein paar Steine überwinden.

Nachfolgend unsere kleine Bildergalerie. Beginnend mit den Hunden im Kinderheim, dem Shelter, die Wohnwagen Lady und dem Schulprojekt.

Unser 2. Einsatz im März 2019

Am 10.3. ging es um 4.30 Uhr mit einem gut vollgepacktem Auto Richtung Lugoj. Nach 11 Stunden Fahrt sind wir gut angekommen. Das schöne bei diesem Einsatz war, dass der komplette Vorstand an einem Tisch gesessen hat mit unserem Volontär Sabrina und unserem Mitarbeiter Cristian. Somit konnten wir immer gleich Dinge direkt besprechen.

TAG 1: geht am runden Tisch mit einem Fondue nun langsam zu Ende. Er war gut vollgepackt. Es ging in den Dog Park, hier konnten wir etwas in der Arbeit unterstützen. Danach haben wir uns wirklich Zeit für Shelter nehmen. können. Zuerst haben wir selbstverständlich erstmal einen Rundgang durch den Shelter gemacht. Nun konnten wir die Dokumentation so umsetzen wie wir es uns in Deutschland vorgestellt haben. Jede Box ist nun entsprechend dokumentiert mit einem Bild vom Hund, sowie wurde es klar gekennzeichnet, welche Organisation die Hunde reserviert haben. Für uns ist es nun klar ersichtlich, welche Hunde für uns in der Priorität zwecks Impfungen und ggf. für Patenschaften stehen. Denn die entsprechenden Orgas kümmern sich um ihre Hunde. Momentan leben im Innenbereich 25 Hunde und 7 Welpen die im Moment noch keine Option auf ein Zuhause haben, 23 Hunde haben eine Option auf ein Körbchen. Auch den Außenzwinger haben wir besucht und es gab einfach auch hier Kuscheleinheiten. Schon war der Tag vorbei.

TAG 2: Hier in Lugoj ist es bereits schon 21 Uhr und nun ist tatsächlich der Tag zu Ende nach knapp 13 Stunden. Nun ja es war aber wieder ein guter und voller Tag. Wir haben uns einfach mal aufgeteilt. Ein Team bliebt vor Ort und konnte mit im Dog Park unterstützen und das andere Team hatte heute einen Termin mit den Bürgermeister von Mosnita. Warum?! Unsere Arbeit ist bis in diesem Nachbarschaftsort angekommen. Sie wissen welche Leistung wir im Shelter oder auch im Dog Park leisten. Sie möchten, gerne unsere Unterstützung wie man den Tierschutz dort strukturieren kann. Es gab ein langes Gespräch und die wichtigste Aufgabe bleibt das Kastrieren. Wir haben uns vor Ort in Mosnita ihren Shelter angeschaut und es waren wieder wunderbare Hunde vor Ort. Es ist toll, wenn wir, durch unsere Erfahrungen und auch mit unseren Strukturen unterstützen, können. In Zukunft muss dort auch ein Shelter gebaut werden. Wir konnten ihn zeigen, dass es nicht immer eine Zwingeranlage sein muss. Hier ist einfach der Dog Park ein gutes Vorzeigeobjekt. Die Herren und Damen haben sich gleich am Nachmittag den Dog Park angeschaut. Es war für uns alle wahnsinnig viel Input und alle müssen nun die Informationen sacken lassen um nicht zu überstürzt zu handeln. Aber mit den Erfahrungen die wir gemacht haben und vor allem mit Willen, dort den Tierschutz, den Umgang mit den Hunden zu optimieren, kann man gemeinsam in der Zukunft zusammenarbeiten.
Am späten Nachmittag ging noch zum Kinderheim, wir haben das Futter wieder aufgestockt und konnten ein wenig Zeit mit den Hunden und auch mit Florin, unseren Ansprechpartner verbringen.

TAG3: Es ging zuerst in den Dog Park, denn viele Hände machen eine Arbeit schnell ein Ende. Es ist toll, wie gut es den Hunden dort geht. in den ersten Bilder seht ihr die Hündin, die Cristian gerettet und versorgt hat. Wie man sieht war sie ander Kette. Wunderbar, dass sie sich im Dog Park erholen konnte. Somit konnten wir zügig unseren Plan abarbeiten. Es ging zu Camelia, dort konnten wir uns wieder ein Bild über die Welpenstation machen. Es ist wunderbar zu sehen wir gut es ihnen allen geht. Für uns war es vor allem toll den kleinen Noel aus dem Shelter zu sehen, wie prächtig er geworden ist.Im Shelter hätte er so keine Chance gehabt. Auch die Mäntelchen und der Strickpulli für die Welpen sind dankbar angenommen worden. Danke Brigitte und Rosi. Weiter ging es dann zu Gianina. Wir werden immer so herzlich empfangen. Gianina ist einfach ein Sonnenschein mit ihrem Lächeln, trotz der vielen Arbeit die sie mit ihrem Mann hat. Liebe Henny, Liebe Brigitte und Liebe Rosi, eure Spenden und Geschenke sind sehr gut angekommen und alle haben sich riesig gefreut. Am Ende des Tages ging es dann mit den Kids zum Essen. Ach das war einfach herrlich mit ihnen. Trotz dass, wir eigentlich die Sprache nicht verstehen, war es unterhaltsam, denn ihre Augen waren glücklich, vor allem als sie dann noch Schoki bekommen haben und ein paar Fußbälle von Sabyy. lorful A

TAG 4: juhuuu…. nach 6 Stunden sind alle 41 Boxen gereinigt und desinfiziert. Was für eine „Scheissarbeit“ 🙂 Uns bleibt nur ein Rätsel, wie können wir den Mitarbeitern vom Shelter klar machen, dass man alles in einem bestimmten Tonus reinigen muss. Sich damit zu beschäftigen ist schon der Wahnsinn. Vor allem unter den Matten der Welpen sah es nicht so gut aus. Wiederum können wir auch die Mitarbeiter verstehen, wenn sie es nicht so gern haben, wenn viele Leckerlis oder zu viel Nassfutter (pur) verfüttert wird. Denn dann gibt es wirklich eine verdammte Scheisserei bei den Hunden und die Mitarbeiter müssen letztendlich alles reinigen. Weiterhin wurden alle Näpfe auf Hochglanz gebracht, die Körbe wurden auf ihre Funktionsfähigkeit kontrolliert und ggf. von euren Körbchenspenden ausgewechselt. Alle haben neue Deckchen bekommen und es war wunderbar zusehen, wie die Hunde auf frische Matten und Decken reagiert haben. Nun ja manche Decken blieben nicht lange in den Körben und wurden einfach mal zum Spielen verwendet. Eigentlich haben wir gedacht wir sind nach der großen Frühlingsputzaktion fertig und können langsam Feierabend machen, bekam Cristian 2 Anrufe. 2 Hunde hatten einen Unfall. Was wir dann zu Gesicht bekamen war nicht schön. Wir haben bewusst auf Bilder verzichtet ! es reicht zu wissen, dass ein kleiner Hund sehr schwer äußerlich und innerlich verletzt war, dass es nur eine Chance für ihm gab, ihn zu erlösen. Solche Situationen werden nie Rutine für uns. Ein kleinerer 2 Hund ist nicht so schwer verletzt, aber stand mega unter Schock, seine Schreie gingen uns bis ins Knochenmarkt. Cristian löst so souverän diese Situationen, er bleibt sehr ruhig, er geht letztendlich immer ein großes Risiko ein, dass er auch gebissen wird. Morgen werden wir mehr von dem kleinen Knäul wissen, für heute ist er gut versorgt. Nun unsere To Do Liste wird wieder etwas kleiner „

TAG 5:, den wir vor Ort aktiv sind. Und es ist immer der Wahnsinn wie schnell der Tag vorbei geht. Und uns wird immer wieder bewusst, wie viel Arbeit man hier vor Ort geleistet wird und das 7 Tage die Woche. Heute Morgen ging es zuerst zum Doc Marius. Der kleine Wuschel ist so sehr unter Schock. Nach dem er etwas narkotisiert wurde, konnte Marius ihn gut untersuchen. Der kleine wurde so sehr gebissen. Ein paar Wunden mussten genäht werden und nun kann er sich in Ruhe bei Otto in der Garage erholen. Sie hat gefressen und getrunken, hat Pipi gemacht und das ist ja schon mal das Wichtigste. Weiter ging es heute zur Wohnwagenfrau. Wir durften uns ihre Tiere anschauen und es ist einfach wunderbar zu sehen, wie sie zufrieden lebt. Danke liebe Brigitte und Rosi für eure Spenden und gleichzeitig gab es noch Futter dazu. Einen kleinen schwarzen Wuschel von ihr haben wir heute zum Friseur bringen und man konnte sie von über 20 Zecken befreien, dazu später einen Post. Zum Schluss sind wir noch zu dem Firmengelände beim Shelter gefahren um die Hunde zu füttern. Unsere ständige Begleiterin bei all unseren Aktivitäten ist Becky, Cristians Dame an seiner Seite. Wir freuen uns nun, auf unser Zusammensetzen am runden Tische bei Otto, essen gemeinsam und lassen den Tag Revue passieren. Vielen Dank Otto für deine Gastfreundlichkeit.


TAG6: Heute haben wir uns noch mal viel Zeit genommen für den Shelter. Wir haben die momentane Situation noch einmal gecheckt und wir werden in der nächsten Zeit alle Hunde die im Innenzwinger sind vorstellen, die eine Patenschaft benötigen. Mit dieser Patenschaft finanzieren wir Futter, Impfungen, Antiparasiten Mittel ect.. weiterhin haben wir nochmals Handtücher und Decken im Shelter aufgefüllt. wir konnten auch schon uns einen Überblick machen, welche Kosten wir schon bei Marius offen haben.

Fazit: NACH EINEM EINSATZ IST SCHON WIEDER EIN NEUER EINSATZ IM KOPF

Ein erfolgreicher Einsatz liegt schon wieder hinter uns und wir sind alle wieder gesund Zuhause angekommen. An unserem letzten Tag ging ja noch mal in den Shelter. Haben alle Hunde im Innenbereich aufgenommen die bis jetzt noch keine Option für ein neues Zuhause haben. Da am Ende des Monats einige Fellnasen ausreisen dürfen über andere Organisationen, warten wir noch ein wenig ab, welche Hunde dann für die nächste Zeit eine Patenschaft benötigen um sie dann auch entsprechend zu impfen ect. Wir versuchen nun jeden Hund klar erkennbar zu machen, zu wem er hingehört und um wem wir uns erst mal kümmern müssen. Es wird nicht immer einfach den Überblick zu behalten, es kommen ja immer wieder neue Fellnasen in den Shelter, aber wir sind optimistisch. Der Schrank ist auch wieder mit Handtüchern aufgefüllt. Mal schauen wie die Fellnasen damit weiter umgehen, denn die meisten Handtücher werden von ihnen zweckentfremdet, nämlich zum Spielen. Und es wird immer wärmer. Futter mussten wir in der Zeit nicht aufstocken, da es genügend Vorrat im Shelter gab. Das einzige was immer aufgefüllt werden muss, ist Welpenfutter, dass bekommen sie nicht separat. Was wir definitiv nun verstehen können, dass das Geben von Leckerlis und wahnsinnig vielen Nassfutter für die Sauberkeit im Shelter nicht fördernd ist. Es gibt einfach nur Durchfall und es ist nicht lustig es immer wieder zu putzen. Unser nächstes Projekt im Shelter, sind die Wände, die durch die Feuchtigkeit den Putz verlieren und aber auch eine Bakterienschleuder sind. Es müssen 47 Wände auf eine Höhe von 1 m und in der Breite von ca. 1,50 m saniert werden, aber dazu kommt dann entsprechend ein separater Post.

Wir brauchen derzeit Unterstützung in den medizinischen Behandlungen, Futter für den Shelter und Straßenhunde, sowie für unsere Projekte (Gianina, WohnwagenLady, Kinderheimhunde) Es sind stille fortlaufende Posten, der monatlich immer zwischen 300 € bis 400 € liegt. Unser Konto ist gerade ziemlich leer und wir möchten nie unsere Hilfe verneinen.

Wir haben auch für Gianina´s Pferden 15 Impfungen zugesagt, sowie ein Mineral/Elektrolyt für ihre Pferde, welches nur in Deutschland gibt. Hier kostet die eine 1 Liter Flasche ca. 90 Euro.

Und so läppern sich die Kosten.

Verein Streunerfreunde-Lugoj Romania e.V.
IBAN: DE55 6006 0396 0074 5470 03
BIC: GENODES1UTV

per PayPal: info@streunerfreunde-lugoj-romania.de.

Wir können Ihnen jederzeit eine Spendenquittung ausstellen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Euer Streunerfreunde-Lugoj Romania e.V. ed1

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Unser 1. Einsatz im Januar 2019


Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht, war der Tag gut voll gepackt. Leider verlangte der Schnee und damit die nicht so gut geräumten Straßen viel Geduld ab. Wir starteten zuerst mit einem kurzen Besuch im Shelter, dort war ja unser 1. kleiner Notfall, die kleine Schneeflocke, die wir dann direkt mit zum Dr. Ciorbi nahmen, sie wurde entsprechend versorgt. Was uns sehr gefreut hat, unser Magazin #SEELNHUND# liegt aus. Dr. Daroczi ist mittlerweile ein wichtiger Partner für uns geworden. Weiter ging es zu Camelia unserer Welpenmama, dazu gibt es aber einen separaten Post. Es war sehr schön, sich persönlich kennenzulernen. Wunderbare Frau. Zurück nach Lugoj, ging es wieder in Shelter. So konnten wir uns einfach mal ein Bild über all den Streunerherzen machen. Im Innenbereich gibt es so viel Streunerherze, einige davon haben die Möglichkeit durch andere Organisationen ein Zuhause zu bekommen, sie werden entsprechend vorbereitet. Aber dann gibt es so viel Seelen, die noch keine Zukunft haben, aber sie brauchen auch entsprechende Versorgungen, wie Impfungen, medizinische Betreuung ect. Futter wird immer wieder aufgestockt, ob von uns oder anderen Orgas. Aber wir schauen nun verstärkt auf die: Nr.5, Nr.7 sind gleich 2 Jungs, Nr.8, Nr. 9 mit einem Pärchen, Nr. 10, Nr.12, Nr.3, Nr.2, Nr.25, Nr. 17 ist eine Mama mit ihren 6 Welpen, Nr. 24, Nr. 23, Nr. 20 mit einem Mädel und Junge, Nr. 21, Nr. 28, Nr.29, Nr.30 hat gleich wieder 3 Junghunde, Nr. 32, Nr. 35 müssen wir definitiv untersuchen lassen, Sie hat einen Tumor oder Geschwür, Nr. 37 mit 4 Junghunden, Nr. 38 mit 3 Junghunden, Nr. 41 mit 2 Hunden. Insgesamt, wenn wir uns nicht verzählt haben, sind es 39 Hunde im Innenbereich. In den nächsten Tagen versuchen wir alle Hunde auf unserer Patenschaftsseite zu platzieren. Sowie die Bestandsaufnahme im Außenzwinger. Weiterhin werden wir morgen zusätzliches Welpenfutter besorgen. Wunderbar ist auch zu sehen, wie gut die Matten halten, dennoch muss wieder eine Grundreinigung stattfinden, dass werden wir auch mit den Mitarbeitern in den Angriff nehmen. Nichts ist selbstverständlich. Weiterhin sind die vorhandenen Windschütze immer noch in Takt, diese würden wir gerne an jeder Durchgangstür zwischen Innen und Außen anbringen. Auch dazu gehen wir nochmals ins Detail. Sowie das Projekt Bodensanierung abgeschlossen ist, widmen wir uns den Wänden, diese Sehen wirklich übel aus. Auch hier sollte die Sanierung so stattfinden, dass man die Wände bedenkenlos mit Wasser und Desinfektionsmittel reinigen kann.


1. Bericht vom Einsatztag: 12.Januar 2019″

Der Tag heute begann mit einem Besuch bei Gianina Zimmermann. Eine Frau die immer über ihr ganzes Gesicht strahlt, egal wie hart ihre Arbeit ist. Sie besitzt so viel Tierliebe. Es gibt so viel Arbeit auf ihrem Hof und dennoch ist sie immer Frohen Mutes. Gianina und ihre Tierchen unterstützen wir immer wieder, wenn es bei ihr „eng im Geldbeutel“ wird. Sie sammelt wirklich über all die Tiere ein. Die meisten Tiere haben im wahrsten Sinne einen Gnadenplatz bei ihr. Der Spruch hört sich zwar etwas komisch an, aber „Tierschutz muss man sich leisten können“ Neben dem Futter für all ihre Tiere, benötigt sie medizinische Behandlungen, Impfungen, Entwurmungskuren ect. Bei Bedarf unterstützen wir Gianina sehr gern. Heute gab es direkt noch eine extra Portion Futter. Weiterhin benötigt sie nun aber Hundekörbchen. Wir werden die 8 Hundekörbchen über dem rumänischen Zooplus bestellen und direkt zu ihr hin liefern lassen. Wir würden gern 5 große Körbchen je 15 Euro und 3 kleine Körbchen je 9 Euro.

Verwendungszweck: Gianina Hundekörbchen

Verein Streunerfreunde-Lugoj Romania e.V.
IBAN: DE55 6006 0396 0074 5470 03
BIC: GENODES1UTV
per PayPal: info@streunerfreunde-lugoj-romania.de

Weiterhin möchten wir sie mit ein wenig Manpower unterstützen. Es muss einiges auf dem Hof für ihre Zusatzeinnahme des Pony-Reitens optimiert werden. Hierfür suchen wir handwerkliche Männer und Frauen für einen Einsatz, sowie der Schnee weggeschmolzen ist, geht es in die Planung. Für Unterkunft und Verpflegung wird entsprechend gesorgt. Wer Interesse hat, meldet sich gern bei Nicole Jechalik per PN oder per email: info@streunerfreunde-lugoj-romania.de

2. Bericht vom Einsatztag: 12. Januar 2019″

Weiter ging es direkt zur Wohnwagen Lady. Natürlich mit Futter für die Fellnasen im Gepäck. Die Lady ist wirklich so cool. Liebe Brigitte, sie hat sich sehr über deine Mützen und über so viel Schoki gefreut. Die Lady steht mit ihrem Wohnwagen vor einer Gas Firma, sie passt auf das Gelände auf, dafür sie vll ca. 100 Euro und somit kann sie ein wenig ihr Unterhalt finanzieren. Wir müssen uns keine Gedanken machen, was die Wärme im Wohnwagen betrifft, sie bekommt immer Gas von der Firma. Cristian schaut regelmäßig zu ihr und versorgt sie mit Hundefutter und ggf. auch mit Grundlebensmittel für sie. So haben wir ihr auch Weihnachten eine Aufmerksamkeit sowie notwendige Lebensmittel geben können. Danke auch noch mal an Roswitha und Brigitte, das ihr sie mit unterstützt habt.

3. Bericht vom Einsatztag: 12. Januar 2019″

Mit einigen Leckerlis im Gepäck ging es in den Shelter. Heute machten wir uns ein Bild über den Außenzwinger. Dort leben im Moment 19 Hunde. Die Hunde sehen wirklich gut aus. Nun ja sie dürfen dort im Rudel leben, sind nicht auf 2 Quadratmeter eingesperrt. Sie sind einfach so wundervolle Hunde, alle sehnen sich nach Streicheleinheiten und wollen nur nah bei einem sein.
Auch in dem Innenbereich ging es wieder. Leider war das Wasser so kalt, dass man die Zwinger nicht mit dem Wasserschlauch abgespritzt werden konnten…. Letztendlich haben wir zusammen mit dem Sheltermitarbeiter die sehr verdreckten Zwinger, die mit Durchfall und Co versehen waren, gereinigt. Wir konnten per Eimer Warmwasser holen… Was uns einfach wieder überzeugt hat, dass die Pferdestallmatten perfekt sind, keine einzige ist angefressen oder zerstört worden. Die Reinigung ist so einfach, mit dem Schrubber den Dreck lösen und dann mit dem Abzieher rüber und schon sind sie trocken, keine Pfützenbildung. Einfach wunderbar. Danke noch mal an allen Spendern.

1. Bericht vom Einsatztag: 13.01.2019″

Der Tag begann bereits um 8 Uhr im Shelter. Es wurden tatsächlich heute alle Matten verlegt. Ein großes Dankeschön an Cristian und vor allem an dem besten Shelter Mitarbeiter Dragos. Er ist immer da und hilfsbereit, wenn wir Hilfe benötigen. Nun haben alle Pfötchen etwas wärmere Pfötchen. Es war auch wieder so nett anzuschauen, wie sie die Veränderung gespürt haben. Wir sind überglücklich und können uns nur 1000 MAL BEDANKEN, dass ihr diese Investition von 2300 Euro machbar gemacht habt.

„2. Bericht vom Einsatztag: 1301.2019“

Weiter ging es dann noch zum Kinderhaus. Es gab Trocken – sowie Nassfutter-Nachschub. Unsere Kids Asineta und Florin machen es wirklich toll. Sie haben die Verantwortung über all die Hunde und bekommen es sehr gut geregelt. Es ist schön zu sehen, wie gut es den Hunden geht. Die Unterkunft der Hunde sieht gut aus, seit der Erneuerung ist alles in bester Ordnung und muss auch nicht repariert werden. Den Neuzugang geht es wunderbar. 2 sehr quirlige Fellknäul. Sie müssen demnächst grundimmunisiert werden. Es wäre schön, wenn wir für die Versorgung aller Hunde im Kinderhaus eine Patenschaft oder auch Teilpatenschaften hätten. Wir versorgen bis zu 6 Hunde dort. Die monatlichen Ausgaben liegen bei ca. 35 bis 40 Euro im Monat, inclusive medizinische Behandlungen oder Impfungen. Wer gern eine Paten-/ Teilpatenschaft übernehmen möchte, schreibt Nicole Jechalik eine PN.

Einsatztag: 14.01.2019

Heute konnten wir ein wenig Cristian bei der Kastration von Hunden und Katzen unterstützen. Weiter ging es dann in den Dog Park. Es ist der Wahnsinn, wie viel Arbeit und Liebe in diesem Projekt stecken. Die Hunde sind alle so toll und sie sind glücklich. Nun ist es aber auch wichtig, dass die Fellnasen ihr Zuhause finden, dazu mehr auf unserer Streunerherzen Lugoj Facebookseite oder auf unserer Homepage www.streunerfreunde-lugoj-romania.de. Ein Besuch im Shelter durfte natürlich nicht fehlen…. seit gestern beschäftigt uns eine ziemlich traurige Geschichte zweier Hunde. Dazu gibt es einen separaten Post.

Die bewegende Geschichte von Appolo und Bella. Beide befinden sich erst seit kurzem im Shelter Lugojs. Warum es zu diesem Umständen kam, möchten wir nicht näher eingehen, denn es ist so schon traurig genug. Uns sind sie letztendlich sehr schnell aufgefallen, zum einem tragen beide Halsbänder und sind einfach nur lieb bis zurückhaltend. Durch unseren gestrigen Post, hat uns Carla Guset angeschrieben und uns aufgeklärt. Nun brauchen Appolo und Bella ein Zuhause, liebend gern zusammen, dass wäre unser Wunschdenken, aber ist nicht zwingend erforderlich.
Appolo und Bella sind Rhodesian Ridgeback.

Appolo ist ca. 5/6 Jahre alt. Er ist wirklich ein ganz lieber Kerl, ist sowas von sanft und frisst einem zärtlich aus der Hand, will schmusen und schaut dich mit seinen sehnsüchtigen, traurigen Augen an. Das einzige was er nicht mag, ist Regen. Er fühlt sich dann etwas unsicher.

Bella ist ca 3 Jahre alt. Sie ist ein schüchternes Mädchen, vor allem Menschen die sie nicht kennt. Auch das durften wir bei ihr erleben. Aber mit etwas Geduld und ein paar Leckerlis, hebt sich vor Neugier ihr Näschen und tastet sich langsam ran. Bella kann man mit der deutschen Sprache sehr gut ansprechen.

Es wäre wundervoll, wenn wir es schaffen beide ein neues Zuhause zu geben. Wir werden uns um alle notwendigen Maßnahmen kümmern, sie werden entsprechend geipmpft, gechipt,entwurmt und kastriert.

Bei Interesse wendet euch an Nicole Jechalik per PN oder per Email:
info@streunerfreunde-lugoj-romania.de . Wir werden dann in einem persönlichen Gespräch die Vorgehensweise der Vermittlung besprechen.

  1. Einsatz Februar/März 2018

Unser 1. Tag:  fing mit der Fütterung von Sky an. Sie lebt auf einen Hügel. Sie beobachtet uns einfach aus der Ferne und wartet das sie in Ruhe fressen kann. Sie wird täglich von Forster Otto und Cristian Nicolae versorgt. Anschließend ging zum Shelter. Dort kam der 1. Teil der Trennwände an. Ruckzuck wurde alles abgeladen. Natürlich wurden wir von unserem Freund direkt begrüßt. Nun kam endlich die Zeit, dass die Hütten im Außenzwinger ihren Namen bekommen. Dank der Unterstützung von Jennifer Bliss und Meme Polatzek konnten wir es gut schaffen. Zwei die den Pinsel schwingten und eine die die Hunde mit einigen Leckerlis ablenkte. Vielen Dank noch mal an all unseren Hüttenpatenschaften. Die letzten 2 Hütten sind in Arbeit. Während unseren Anstricharbeiten haben wir natürlich sehr treue Begleiter gehabt. Zum Schluss gab es viele Streicheleinheiten und Zuwendungen für die frisch kastrierten Hunde. Morgen gehen die Arbeiten im Shelter weiter mit dem desinfizieren der Zwinger und einiges mehr.

Unser 2. Tag: Guten Morgen liebe Streunerfreunde. Gestern gab es keine Zeit mehr etwas über den gestrigen Tag zu posten. Der Tag war einfach vollgepackt. Aber nun Morgenstund hat Gold in Mund und werde euch nun den gestrigen Tag nachreichen ;). Wir haben gestern gemeinsam die Wohnwagenfrau besucht. Ihr und den Hunden, sowie all den Tieren die sie versorgt gehrt es sehr gut. Alle Hunde sind kastriert. Es gab selbstverständlich eine Futterversorgung. Es ist einfach faszinierend wie die Dame in ihrer Welt glücklich ist.

Auch in den Dog park ging es zum Guten Morgen sagen. Kurz den Kopf in die Hütte stecken zum Fressen und auf geht s wieder zum Spielen…. Dann haben wir uns aufgeteilt, ein Teil hat Cristian beim Dog Park geholfen und noch mal einen kleinen Besuch im Kinderheim absolviert…hier kommen die Informationen heute Abend. Auch im Kinderheim gibt es einiges zu tun. Das andere Team ist mit einem Hund nach Timisoara gefahren, um ein Röntgenuntersuchung zu machen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Zeit einfach vergeht und der Tag geht einfach viel zu schnell um.

Tag 3: Im Shelter ging es dann weiter. Die Zäune wurden angeliefert, somit kann es morgen los gehen. Es gab ein nettes und konstruktives Gespräch mit Herrn Straini. So dass wir immer in gemeinsamer Absprache im Team mit den Sheltermitarbeitern im Shelter agieren können. Es war für uns doch auch toll zu hören, dass das Team vom Shelter alle Zwingerboxen bereits desinfiziert haben. Weiterhin wurden Hunde im Shelter kastriert. Auch das gehört zu den Aufgaben des Shelters. Es gibt diesbezüglich einen ShelterTierarzt Dr. Orus. Er kümmert sich um alle medizinischen Dinge der Shelterhunde. Somit konnten wir uns doch sehr auf die Hunde konzentrieren. Es gab Futter für die schwächeren Fellnasen. Es wurden Körbchen ausgetauscht, sowie auch die Decken. Dieses geschieht wirklich immer wieder. Wenn ein Team vor Ort ist, dann ist es unterstützende Arbeit für das ShelterTeam bzw. für Otto und Cristian. Es gab viele Streicheleinheiten, die von den Fellnasen so sehr aufgesaugt werden. Jede Fellnase hat ein Zuhause verdient. Dafür sind wir sehr dankbar, dass es Organisationen gibt, die wiederum sich dem annehmen, die die entsprechende Sachkunde und Zulassung haben. Hier sind wir noch im Aufbau was die Vermittlung betrifft. Aber immer wieder werden auch Hunde aus dem Shelter in den Dog Park untergebracht. Es ist einfach wichtig, Hand in Hand zu arbeiten.

Abschließend zum Tag, gab es den Einsatz im Kinderhaus. Die Unterkunft der Hunde wurde gemeinsam mit den Kids aufgeräumt. Nun ja, wir müssen in der nächsten Zeit diese Unterkunft sanieren. Es benötigt ein neues Dach, sowie die Hütten müssen ausgebessert oder erneuert werden.
Zum Schluss gab es noch eine kleine Schneeballschlacht. Wir freuen uns auf heute Abend mit diesen Kids Pizzaessen zu gehen. Kinder sind unsere Zukunft !

Tag 4: Der heutige Tag war ganz und gar dem städtischen Shelter gewidmet. Morgens gab es eine kurze Aufteilung. Das 1.Team ging in den Shelter um alles vorzubereiten für den reibungslosen handwerklichen Ablauf. Team 2 ging in den Dog Park um den Fellnasen „Guten Morgen“ zu sagen und um sie zu versorgen. Team 3 hat Trockenfutter für groß und klein beim Marius geholt, sowie im großen Lager Feuchtfutter, dank der Spendenaktion von Diana Brux. Dann ging es weiter zum Baummarkt um die Rechnung zu begleichen von den Trennwänden. Vielen Dank an all unseren Spendern.
Ab Mittag waren alle Teams dann im Shelter vor Ort. Das Futter wurde ausgeladen und dann wurde Hand in Hand angepackt. Es war einfach wunderschön, dass wir keinen Hund separieren mussten. Sie waren so lieb und neugierig was nun passiert. Nun ja sie haben natürlich die Situation ausgenutzt und haben ihre Streicheleinheiten abgeholt. Natürlich konnte keiner diesen Blicken widerstehen.
Weiterhin konnten wir einige Defizite bei den Zwingerzäunen feststellen, somit werden nun gleichzeitig diese mit repariert und optimiert.
Ca. die Hälfte der Trennwände konnten wir fertig machen. Nun bleibt viel Zeit für Feinheiten. Zum Schluss gab es das Abendessen für die Fellnasen. Rund rum war es ein arbeitsreicher und erfolgreicher Tag.

Tag 5: Liebe Streunerfreunde, es ist schon echt der Wahnsinn und wir sind mächtig stolz auf das Team vor Ort, die kompletten Trennwände sind gesetzt, sowie kleine Ausbesserungen erfolgten. Im vorderen Bereich wurde extra für die Welpen ein zusätzlicher Schutz angebracht. Nun ist in der Arbeit, wie wir am Besten den Boden und die Wand optimieren können, so dass die Welpen oder eine kranke Fellnase einfach einen guten Schutz bekommen. Zwischendurch schlichen sich einfach zwei Bilder ein, wie die Zäune vor ca 1,5 Jahren aussahen. Liebe Spender, Wahnsinn was wir bis heute geschaffen haben, dank euer Unterstützung. Zum Abschluss gab es wieder die extra Portion Futter für die Streuner auf 4 Beinen und Essen für die Zweibeiner. Vielen Dank an alle Helfer.

Tag 6: Der letzte Tag und die letzten Stunden in Lugoj sind irgendwie immer die emotionalsten Augenblicke. Keiner von uns will wirklich loslassen. Sky unsere Straßenhündin hat schon auf uns gewartet. Sie war so nah und ein wenig berühren lassen hat sie sich auch. Dennoch konnten wir noch einiges schaffen. Die Shelter-Boxen wurden soweit gereinigt, die Näpfe gesäubert, zusammen wurde alle Hunde mit Futter versorgt, welches auch durch eure Spenden finanziert wurde. Die Welpen haben ihre extra Portion Milch bekommen. Und wir hatten genug Zeit für die Kuscheleinheiten. Die Blicke der Fellnasen lassen dich nicht los. Da gibt es den Sharpei Rüden, der immer irgendwie knurrig unterwegs war, aber nur aus Angst und Sicherheit. Zum Schluss war es uns doch möglich ihn zu berühren, ein wunderbares Gefühl. Es ist wirklich nicht einfach zu gehen und man weiß „morgen komme ich nicht“ aber wir kommen wieder und versuchen euch die Lebenssituation noch etwas besser zu machen. Nun versuchen wir eine Lösung zu finden, wie wir optimal den Boden verbessern und isolieren können. Unsere Gedanken gehen in jede Richtung. Heute gab es nun die 1. Impfung für die Welpen, ihr Lebensweg ist somit erstmal für den Anfang gesichert.
Auf der anderen Seite gab es einen kleinen Notfall, der von unserem Dr. Vet. Marius perfekt wie immer behandelt wurde. Aber gleichzeitig mússten wir auch die Kehrseite die wiederum für den Tierschutz so wichtig war. Eine rumänische Tierschützerin hat eine trächtige Hündin zum Doc gebracht. Letztendlich wurde ein Schwangerschaftsabbruch, sowie das wichtigste die Kastration durch geführt. Ja es sind verdammt harte gemischte Gefühle. Aber der Weg ist einfach der Richtige. Was wäre wenn…….. Nicht alles was man sieht ist schön, man verdrückt immer wieder eine Träne oder zwei…. Aber das gehört auch dazu.

Wir danken all unseren Unterstützern, bitte bleibt uns treu. Und gemeinsam können wir eine Menge erreichen.

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2. Einsatz : 20.04. bis 24.04.2018

Guten Morgen liebe Streunerfreunde, gestern war einfach keine Kraft mehr da um einen kleinen Post zu machen. Es war gestern ein erfolgreicher Tag. Unser Ziel ist wieder mehr als wir uns es vorstellen konnten umgesetzt worden. Das neue Kinderheim ist eine Wahnsinnsverwandlung. Wir können uns nur noch mal bedanken bei den Unterstützern Buffi und Steffen Schorpp. Auch die Kinder haben uns unterstützt beim Streichen und Hämmern. Danke an unsere fleißigen Handwerker.

Heute ging es ganz schön rund im Dog Park. Was heute unser Handwerker Team mit Kelly, Dietmar und Lutz geleistet haben, ist wirklich der Hammer. Ein neues Gehege steht. Ein großes Dankeschön auch an unser Küken Marleen, sie war eine Top Assistentin mit Silvia zusammen. Danke auch an Bernd, er hat uns wieder mit Maschinen und Sand unterstützt. Es war ein heißer Tag. Es gab für uns Frauen zusammen mit dem ANIMARIS Team natürlich auch entsprechende Arbeiten im Dog park, auch wenn es nur ums „Kackeschaufeln“ ging. Es wurden Näpfe gesäubert, Fellnasen gestreichelt und gefüttert. Zwischendurch ging es zum Friseur. Denn morgen geht es mit einigen Fellnasen zur einer Tierschutzveranstaltung. Dazu gibt es morgen mehr. Unser Besuch im Shelter war etwas emotional. Wir sind nicht dazu gekommen Bilder zu machen. Aber auch diese kommen noch, versprochen. Jeder Tag ist einfach voll gepackt um wirklich am Ende des Einsatzes unsere Ziele mit erledigt beenden können.

Gestern waren wir an der Universität für Tiermedizin. Diese tollen Studenten haben etwas tolles organisiert. Fellnasen haben hier eine Chance eine Familie zu finden, die von privaten Tierschützern erst mal in Pflege genommen wurden sind. Die Studenten planen einiges in Sache Tierschutz. Sie sind in ihrem Land unterwegs und kastrieren. Auch bei der Veranstaltung sind sie so fürsorglich gewesen. Sie haben immer Wasser gebracht, die Unterbringungen von Kackhaufen befreit. Rund rum waren wir sehr begeistert. Zwei Fellnasen haben eine Familie gefunden, einfach wunderbar. Nach wirklich langen Gesprächen und Gassirunden konnten wir den Hund selbstverständlich mit entsprechenden Schutzverträgen und Gesundheitsbücher, Pass übergeben.

Dog Park, ein Projekt welches immer mehr wächst um allen Hunden eine Chance zu geben. Hunde von der Straße, die verletzt gefunden worden sind und durch Forster Otto und Cristian Nicolae entsprechend versorgt worden, bekommen dann immer einen Platz im Dog Park. Nach unserem letzten Einsatz gemeinsam mit dem Team von Animaris wird die Zusammenarbeit noch intensiver. Wir möchten auch den Shelterhunden eine Chance geben in den Dog Park einziehen zu können. Damit immer wieder ein Plätzchen geschaffen wird, arbeiten wir vom Verein Streunerfreunde Lugoj Romania e.V. an den Paragraphen 11 zur Vermittlung von Hunden. Es bedarf etwas Zeit bis alles ordnungsgemäß läuft und zugelassen ist. Dieses Jahr hat hohe Ziele.

Viele Stunden haben wir auch im städtischen Shelter verbracht. Es bricht einem das Herz, wenn man in ihren Augen schaut. Um so wichtiger ist es an unserem Projekt in Lugoj, mit dem sehr guten Netzwerk und dem Dog Park festzuhalten. Mit dem Shelter Chef Herrn Strainii wurde noch die Behandlung gegen Zecken und Flöhe ect. besprochen. Diese Kosten wird der Verein übernehmen und Cristian kümmert sich um die Behandlung.
Wir halten an unserem Ziel in diesem Jahr noch den Zwingerfußboden zu sanieren fest. Hier bedarf es wirklich eine sehr gute Vorbereitung, den richtigen Belag zu finden. So dass, wir im Winter eine bessere Isolierung haben, er besser zu reinigen ist und die Streuner ihn so schnell nicht kaputt machen können. Toll ist es auch zu sehen, wie gut die Trennwände ausschauen.
Weiterhin haben wir gemeinsam noch eine große Ladung Futter angeliefert. Futter wird generell verteilt, ob im Kinderhaus und für die Straßenhunde. Weiterhin geht Futter regelmäßig zur Wohnwagenfrau.

Wir danken allen die uns begleiten.
Euer Streunerfreunde Lugoj Romania e.V. Team

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3. Einsatz August / September 2018

Am 1. Tag waren wir einige Stunden im Shelter. Wir wurden sehr offen und herzlich empfangen. Der Shelter war in einem so guten Zustand. Wir konnten uns so viel Zeit für die Hunde nehmen. Es gab für jeden so viel Streicheleinheiten. Unsere Herzen waren mal wieder so berührt von diesen tollen Hunden. Man mag gar nicht gehen und wenn man von einer Fellnase zur nächsten geht, möchte man jeden seine komplette Aufmerksamkeit schenken. Man schaut und denkt sich immer wieder, hat jeder gleich viel Zeit bekommen und wurde beschmust. Wir wünschen uns für jede Fellnase ihr perfektes Zuhause. Am Abend sind dann noch die Impfungen eingetroffen, die wir dann morgens im Shelter übergeben können.

Am späten Nachmittag ging es zu Gianina Zimmermann. Gianina hat einige Tiere, viele dieser Tiere haben bei ihr einen Gnadenplatz oder dürfen dort leben bis sie vielleicht eine Familie gefunden haben. Sie nimmt so viele Notfälle auf, ob Hund, Katze oder Pferd. Gianina hat aber auch ihren Job, damit die Familie leben kann. Nach ihrer Arbeitszeit kümmert sie sich um all ihre Tiere. Ein wenig Geld kann sie mit dem Verkauf der Ziegenmilch verdienen. Aber jedes Zieglein ist bei seiner Mama. Für uns war es eine Bereicherung, dass uns Nicole Studer vom ANIMARIS Team begleitet hat. Es geht nun noch um das Pferd mit dem kranken Huf. Wir haben offen über diese Problematik gesprochen. Wir versuchen es mit einem medizinischen Schuh und wenn das nicht hilft, müssen wir den letzten Weg gehen. Es fällt keinen einfach diese Entscheidung zu treffen…. Wir haben aber darüber gesprochen, wieviel Kosten sie monatlich hat, um all diese tollen Tiere zu versorgen. Momentan liegen diese Kosten monatlich bei 100 Euro. Diese zwackt sie sich immer ab, aber eigentlich muss dringend das Dach gemacht werden, es muss ein weiterer Zaun gesetzt werden, damit die Hunde einen sicheren Auslauf haben. Nun alles geht nicht. Es wäre doch toll, wenn wir durch Patenschaften Gianina mit ihren Tieren unterstützen können und somit ihr einen Betrag direkt zukommen lassen können. Denn es braucht Katzenfutter, Hundefutter, Entwurmungen, Flohbehandlungen, Heu, Futter für die Ziegen, Futter für die Hühner. Aber auch mal die eine oder andere medizinische Behandlung. Wir haben sie in letzter Zeit mit Futter unterstützt, auch heute haben wir eine Nassfutterlieferung übergeben.
Um 9 Uhr am nächsten Tag ging es direkt in den Shelter. Wir waren mittendrin als einige Hunde kastriert worden sind von den zuständigen Shelter Doc. Natürlich bricht es dir das Herz, wenn du hören und wenn man nicht wegschaut wie sie mit der Schlingen hin und her transportiert werden. Aber klar die Mitarbeiter vom Shelter müssen sich sicher fühlen. Aber wir konnten ein Stückweit unterstützen und somit einigen Fellnasen den Weg zur Kastration leichter machen. Unglaublich welche Kräfte in einem stecken können. Es war wieder wunderschön zu sehen, wie der Shelter sauber gemacht sowie desinfiziert wurde. Zusätzliche Kuscheleinheiten waren selbstverständlich mit im Programm. Diese Blicke lassen dich nicht mehr los. Die Mama oder vielleicht auch Zieh – Mama ist heute komplett aufgetaut und hat das kuscheln mit den Welpen genossen. Eigentlich wollten wir uns gar nicht mehr trennen. Wir konnten dem Shelter noch medizinisches Material welches sie benötigen übergeben. Nur ein Notfällchen von gestern hat es nicht geschafft. Der kleine Engel durfte dennoch separiert in Ruhe einschlafen. Gute Reise wünschen wir dir Cristian wurde dann am Nachmittag von einem Shelter Mitarbeiter kontaktiert. Es geht um einen Welpen der am Mittag im Shelter einfach abgeben wurde. Warum und weshalb fragen wir uns eigentlich nicht mehr, aber als wir dieses kleine Mädchen vorgefunden haben, waren unsere Herzen sehr bewegt. Das kleine Mädchen hat das Schwimmer-Syndrom bzw. Flat Puppy genannt. Hier ist eine Entwicklungsstörung der Gliedmaßnahmen vorhanden und der Brustkorb ist nicht so nach außen gewölbt. Es wäre jetzt ganz einfach zusagen, dann schläfert man diese kleine Maus eben ein. Nein das geht für uns nicht, denn wir haben alle viel zu viel Empathie in unserem Job hier. Wir haben uns beim Doc Marius erst mal beraten. Am nächsten Morgen ging es zu einem weiteren Vet. Arzt nach Timisoara gehen. Dort haben wir die Möglichkeiten die Kleine gründlicher zu untersuchen. Die Kleine Dori hat gute Chancen ein fast normales Leben zu bekommen. In der Clinic von Dr. Daroczi ist Dori sehr gut aufgehoben. Zuerst wurde eine Blutuntersuchung gemacht, damit wir auch Gewissheit haben, dass die Organe optimal versorgt sind. Mit dem Ergebnis konnten wir die weiteren Maßnahmen besprechen. Wir sind wirklich sehr optimistisch gestimmt und glauben ganz fest an diese kleine Kämpferin. Mit etwas Geduld und Spucke, sowie Physiotherapie und ein paar Aufbaupräparaten dürfte ein glückliches und bewegliches Leben nichts mehr im Wege stehen.

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Unser letzter Einsatz für das Jahr 2018 (20.11 bis 24.11.2018)

Wir haben es geschafft, in den Innenzwingern den Boden zu sanieren. Dank allen Patenschaften von 41 Zwingern konnten wir den Betonboden verbessern. Wir haben Pferdematten verlegt. Man konnte sehr schnell den Unterschied spüren. Uns hat die Notwendigkeit einfach bestätigt, siehe Bildchen von dem Welpenpfötchen, diese sind wund vom nassen, kalten Betonboden. Nun mit der Veränderung, ist der Boden isolierter und vor allem trocknet er schnell, sowie die Säuberung ist einfacher. Weiterhin haben wir einen Wetterschutz zur Außentür vom Innen in den Außenbereich angebracht und 3 Zwinger in eine Notfallstation umgewandelt, in dem wir Plexiglaswände angebracht haben. Diese Zwinger sind zur Desinfektion noch optimierter um Notfälle unterzubringen.

Vielen Dank für euer Vertrauen.

Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht, war der Tag gut voll gepackt. Leider verlangte der Schnee und damit die nicht so gut geräumten Straßen viel Geduld ab. Wir starteten zuerst mit einem kurzen Besuch im Shelter, dort war ja unser 1. kleiner Notfall, die kleine Schneeflocke, die wir dann direkt mit zum Dr. Ciorbi nahmen, sie wurde entsprechend versorgt. Was uns sehr gefreut hat, unser Magazin #SEELNHUND# liegt aus. Dr. Daroczi ist mittlerweile ein wichtiger Partner für uns geworden. Weiter ging es zu Camelia unserer Welpenmama, dazu gibt es aber einen separaten Post. Es war sehr schön, sich persönlich kennenzulernen. Wunderbare Frau. Zurück nach Lugoj, ging es wieder in Shelter. So konnten wir uns einfach mal ein Bild über all den Streunerherzen machen. Im Innenbereich gibt es so viel Streunerherze, einige davon haben die Möglichkeit durch andere Organisationen ein Zuhause zu bekommen, sie werden entsprechend vorbereitet. Aber dann gibt es so viel Seelen, die noch keine Zukunft haben, aber sie brauchen auch entsprechende Versorgungen, wie Impfungen, medizinische Betreuung ect. Futter wird immer wieder aufgestockt, ob von uns oder anderen Orgas. Aber wir schauen nun verstärkt auf die: Nr.5, Nr.7 sind gleich 2 Jungs, Nr.8, Nr. 9 mit einem Pärchen, Nr. 10, Nr.12, Nr.3, Nr.2, Nr.25, Nr. 17 ist eine Mama mit ihren 6 Welpen, Nr. 24, Nr. 23, Nr. 20 mit einem Mädel und Junge, Nr. 21, Nr. 28, Nr.29, Nr.30 hat gleich wieder 3 Junghunde, Nr. 32, Nr. 35 müssen wir definitiv untersuchen lassen, Sie hat einen Tumor oder Geschwür, Nr. 37 mit 4 Junghunden, Nr. 38 mit 3 Junghunden, Nr. 41 mit 2 Hunden. Insgesamt, wenn wir uns nicht verzählt haben, sind es 39 Hunde im Innenbereich. In den nächsten Tagen versuchen wir alle Hunde auf unserer Patenschaftsseite im FB zu platzieren. Sowie die Bestandsaufnahme im Außenzwinger. Weiterhin werden wir morgen zusätzliches Welpenfutter besorgen. Wunderbar ist auch zu sehen, wie gut die Matten halten, dennoch muss wieder eine Grundreinigung stattfinden, dass werden wir auch mit den Mitarbeitern in den Angriff nehmen. Nichts ist selbstverständlich. Weiterhin sind die vorhandenen Windschütze immer noch in Takt, diese würden wir gerne an jeder Durchgangstür zwischen Innen und Außen anbringen. Auch dazu gehen wir nochmals ins Detail. Sowie das Projekt Bodensanierung abgeschlossen ist, widmen wir uns den Wänden, diese Sehen wirklich übel aus. Auch hier sollte die Sanierung so stattfinden, dass man die Wände bedenkenlos mit Wasser und Desinfektionsmittel reinigen kann.Mit einigen Leckerlis im Gepäck ging es in den Shelter. Heute machten wir uns ein Bild über den Außenzwinger. Dort leben im Moment 19 Hunde. Die Hunde sehen wirklich gut aus. Nun ja sie dürfen dort im Rudel leben, sind nicht auf 2 Quadratmeter eingesperrt. Sie sind einfach so wundervolle Hunde, alle sehnen sich nach Streicheleinheiten und wollen nur nah bei einem sein.
Auch in dem Innenbereich ging es wieder. Leider war das Wasser so kalt, dass man die Zwinger nicht mit dem Wasserschlauch abgespritzt werden konnten…. Letztendlich haben wir zusammen mit dem Sheltermitarbeiter die sehr verdreckten Zwinger, die mit Durchfall und Co versehen waren, gereinigt. Wir konnten per Eimer Warmwasser holen… Was uns einfach wieder überzeugt hat, dass die Pferdestallmatten perfekt sind, keine einzige ist angefressen oder zerstört worden. Die Reinigung ist so einfach, mit dem Schrubber den Dreck lösen und dann mit dem Abzieher rüber und schon sind sie trocken, keine Pfützenbildung. Einfach wunderbar. Danke noch mal an allen Spendern.